1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Kirchlengern
  6. >
  7. Kirchlengern: Mehrheit will naturnahen Wald

  8. >

Nach Fällaktion in Kirchlengern

Mehrheit will naturnahen Wald

Kirchlengern

In einem  Wald, der der Gemeinde Kirchlengern gehört, sind über Wochen hinweg umfangreiche Fäll- und Durchforstungsmaßnahmen vorgenommen worden. Anwohner und Naturschützer kritisieren die Aktion als unverhältnismäßig. Im Rathaus hingegen verweist man darauf, dass die Maßnahmen der Gemeinde vom zuständigen Förster  empfohlen worden sind und unter anderem der Verkehrssicherheit dienen.

Von Hilko Raske

Kritisieren die aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Fällaktion: Silke Waldmann (sachkundige Bürgerin der SPD Kirchlengern), Ulrich Richter (Vorsitzender des Naturschutzbeirats Kreis Herford), Dorothee Starrach (BUND), Harald Busch (Vertrauensmann Naturschutz LANUV), die Anwohnerinnen Klaudia Heil, Silke Ramöller sowie (vorne) Doris Oles. Foto: Hilko Raske

Doch wie sehen das die im Rat vertretenen Parteien? Immerhin hat sich die Gemeinde Kirchlengern die Biodiversität auf die Fahnen geschrieben. Und zudem handelt es sich um einen gemeindeeigenen Wald in einer Region, die als sehr waldarm bekannt ist. Wäre hier nicht eine naturnahe Bewirtschaftung angemessener? Das WESTFALEN-BLATT hakte nach.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE