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Nach Corona-Fällen bei Hettich im Montagebereich sind flächendeckende PCR-Tests geplant

Produktion in Kirchlengern läuft wieder an

Kirchlengern (WB)

Nachdem die Produktion in einem Montagebereich bei der Firma Hettich vorsorglich nach Corona-Fällen gestoppt wurde, läuft sie seit Dienstag wieder in eingeschränktem Umfang. Das teilte Stephanie Kreidel, Assistentin der Hettich-Geschäftsführung, auf Anfrage mit. Eine mittlere zweistellige Zahl an Mitarbeitern soll beim Unternehmen betroffen sein. Der Kreis Herford informierte, dass bei 16 Personen die britische Mutationsvariante festgestellt wurde.

Kathrin Weege

Nachdem in einem Montage-Werk Corona-Fälle aufgetreten sind, hatte die Firma Hettich den Bereich zunächst geschlossen. In kleinem Umfang wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Foto: Hilko Raske

Zur Wiederaufnahme des Betriebs schreibt die Hettich-Geschäftsführung: „Schichtgruppen, in denen kein Infektionsgeschehen nachgewiesen werden konnte, haben ihre Arbeit bereits wieder aufgenommen. Dieser Wiederanlauf erfolgt gemäß der bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen und der von Hettich definierten Teststrategie in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.“

Parallel zu den täglich veranlassten Schnelltests für die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen, hat das Unternehmen als weitere Vorsichtsmaßnahme für Ende dieser Woche einen weiteren flächendeckenden PCR-Test zum Schutz der Belegschaft veranlasst. Das bereits umfassende eigene Schutzkonzept werde nach neuen Erkenntnissen jeweils angepasst.

„Da sich der Produktionsausfall auf einen kleineren, begrenzten Montagebereich von speziellen Produkten und nur vorübergehend auswirkt, gehen wir von limitierten, überschaubaren Auswirkungen auf die Lieferkette aus“, heißt es weiter.

Seit Beginn der Pandemie hat Hettich umfangreiche Vorsorgemaßnahmen zum Infektionsschutz auch über das vorgeschriebene Maß hinaus getroffen. So sind beispielsweise Fiebermessgeräte an den Eingängen zum Schutz der Belegschaft installiert. Es gibt zudem ein Pandemie-Team, das ein Schutzkonzept gemeinsam mit Unterstützung des Betriebsarztzentrums entwickelt hat.

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