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Mann demoliert Haustüren in Kirchlengern - Täter stand wohl unter Einfluss von Drogen oder Alkohol

Randalierer verletzt Polizisten schwer am Kopf

Kirchlengern

Erst hat ein Mann in Kirchlengern an mehreren Haustüren randaliert -- dann hat er Polizeibeamte angegriffen. Einer wurde dabei schwer am Kopf verletzt. 

Symbolfoto Foto: dpa

Gegen 23 Uhr informierten mehrere Anwohner der Lübbecker Straße die Polizei darüber, dass ein ihnen unbekannter Mann ihre Hauseingangstür und mehrere Wohnungstüren demoliert habe. In unmittelbarer Nähe zu den betreffenden Gebäuden konnten die hinzugerufenen Beamten einen Tatverdächtigen stellen.

Dieser zeigte sich bereits bei der ersten Ansprache äußerst aggressiv und versuchte zunächst, die Örtlichkeit zu Fuß Richtung Bahnhof zu verlassen. Plötzlich und unvermittelt attackierte der Mann dann jedoch einen der Beamten, der dadurch zu Boden fiel. Durch den Sturz verletzte sich der Beamte am Kopf, so dass er kurzzeitig das Bewusstsein verlor.

Zwei weitere Beamte, die daraufhin auf den Mann zutraten und ihn fixieren wollten, wurden mehrfach von dem Mann mit Fäusten attackiert und erlitten ebenfalls schwere Verletzungen im Gesichtsbereich. Erst durch die Hinzuziehung von weiteren Unterstützungskräften gelang es letztendlich, den Mann zu ergreifen. Der Mann führte keine Ausweispapiere mit sich und machte keine Angaben zu seiner Person.

Da die Identität des Mannes noch nicht endgültig geklärt werden konnte, dauern die Überprüfungen hierzu noch an. Nach bisherigen Ermittlungen und Informationen der Polizei  ist davon auszugehen, dass der Tatverdächtige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Alkohol stand, so dass die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde.

Da zudem der Verdacht besteht, dass der Mann sich zum Tatzeitpunkt in einem psychisch wahnhaften Zustand befand, wurde er unter polizeilicher Begleitung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die drei verletzten Polizeibeamten wurden zunächst ebenfalls in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Nach ambulanter Behandlung konnte zwei Beamte das Krankenhaus mittlerweile mit Gesichtsverletzungen verlassen, ein Beamter musste aufgrund der schweren Kopfverletzungen stationär aufgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei aufgenommen.

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