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Kirchlengern: Kritik an Fällaktion in gemeindeeigenem Wald

Raubbau an heimischer Natur?

Kirchlengern

Sie sind entsetzt, sie sind wütend – Anwohner am  Wald am Reesberg. Der Grund: In dem immerhin etwa acht Hektar großen Waldstück, das der Gemeinde Kirchlengern gehört,  sind  seit Dezember  zahllose Bäume gefällt worden. Hier sei ein zerstörerischer Eingriff in einen naturnahen Lebensraum vorgenommen worden, so die Kritik.

Von Hilko Raske

Kritisieren die aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Fällaktion: Anwohnerin Silke Ramöller, Klaudia Heil, Doris Oles, Ulrich Richter (Vorsitzender des Naturschutzbeirats Kreis Herford), Harald Busch (Vertrauensmann Naturschutz LANUV), Silke Waldmann (sachkundige Bürgerin der SPD Kirchlengern) und Dorothee Starrach (BUND, von links). Foto: Hilko Raske

  Das diene in erster Linie der Verkehrssicherung, ist aus dem Rathaus zu hören. Gleichzeitig sollen so ausgewählte Bäume durch das Fällen benachbarter Bäume gefördert werden, um einen stabilen und vitalen Bestand für die Zukunft zu sichern, teilt Martina Stallmann, Sprecherin der Gemeindeverwaltung, mit. Diese Maßnahmen seien der Gemeinde vom Förster im Rahmen eines Bewirtschaftungsplanes empfohlen worden.

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