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Aqua Fun Kirchlengern: Geplanter Neubau wirft Fragen auf

SPD im Dialog mit der DLRG

Kirchlengern (WB). Welche Eckpunkte müssen aus der Sicht der DLRG Kirchlengern bei der Neugestaltung des Aqua Funs berücksichtigt werden? Unter dieser Fragestellung trafen sich Vertreter der SPD-Ratsfraktion mit der DLRG im Freizeitbad Aqua Fun.

Das Aqua Fun in Kirchlengern soll in Teilen komplett neu gebaut werden. So ist vorgesehen, den jetzigen Hallenbadbereich abzureißen. Welche Wünsche die DLRG mit Blick auf die Neugestaltung hat, wollte nun die heimische SPD wissen. Foto: Hilko Raske

Mehr als 70 Kinder tummelten sich bereits zu Beginn der Schwimmstunde im Innenbecken. »Das ist völlig normal. Bis zum Ende des Abends werden hier – wie in jeder Woche – über 200 Kinder und Jugendliche unser Kursangebot wahrnehmen«, informierte Henrik Sieker von der DLRG. Die Größe und die Ausgestaltung der neuen Becken war denn auch ein Hauptthema während des Gedankenaustauschs. Macht ein Hubboden im Schwimmerbecken Sinn? Wie wirkt sich eine Splittung vom Nichtschwimmer zum Schwimmerbereich aus? Was muss hinsichtlich der Personalplanung berücksichtigt werden? Eine Ideallösung gibt es hier insbesondere auch aus Kostengründen zwar nicht, die jetzige Variante mit dem Schwimmerbecker und einem Lehrschwimmbecken scheint jedoch ein guter Kompromiss zu sein.

Kaum Belüftungsmöglichkeiten

»Wichtig ist uns als DLRG, dass wir auch weiterhin Räumlichkeiten für unser täglich benötigtes Equipment in unmittelbarer Nähe zum Becken zur Verfügung haben«, so Frank Knickmeier, der darauf hinwies, dass die jetzige Raumgröße zwar ausreichend sei, aber aufgrund der Lage praktisch keine Belüftungsmöglichkeiten biete. Die Frage nach ausreichendem Personal konnte noch nicht beantwortet werden. Hier sieht Ratsmitglied Günter Stuke noch erheblichen Diskussionsbedarf. »Die Personalkosten stellen einen entscheidenden Faktor bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung dar. Die Sicherheit muss gewährleistet sein und wenn wir insbesondere auch über die Sauna und die Gastronomie sprechen, spielt der Personalbedarf eine mitentscheidende Rolle.«

Direkter Kellerzugang gewünscht

Die Nutzung der alten Räumlichkeiten als Versammlungs- und Lagerraum ist für die DLRG in Ordnung. »Wir lagern hier Dinge, die wir nicht täglich brauchen. Auch die räumliche Trennung vom neuen Bad ist akzeptabel«, so Henrik Sieker, der jedoch betont, dass im Zuge der Abrissarbeiten des alten Bades die Räumlichkeiten saniert werden müssen.

Wichtig wäre der DLRG darüber hinaus, dass im Zuge der Sanierung auch über einen direkten Zugang zum Keller nachgedacht wird. »Momentan schleppen wir die Sachen durch das Freibad und das Gebäude um auf die Straße zu gelangen«, schildert Sieker die jetzige Situation. Abschließend stellt SPD-Fraktionschef Oliver Lüking fest, dass die jetzigen Badplanungen als Grundlage durchaus positiv zu bewerten sind. »Wichtig ist uns, dass die Schulen und die DLRG optimale Bedingungen vorfinden und dass die jährlichen Kosten des Bades den jetzigen Zuschussbedarf nicht übersteigen dürfen – möglichst sogar darunter liegen. Vieles ist gut, über einige Dinge kann und muss man reden«, so Oliver Lüking abschließend.

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