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Anwohner kritisieren Planung für Neubaugebiet „Steinbreede“

SPD Kirchlengern fordert Sitzung vor Ort

Kirchlengern

Wie geht es weiter beim geplanten Baugebiet „Steinbreede“? Diese Frage stellen sich viele Bürger. Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Kirchlengern fordert eine Sitzung vor Ort.

Die Steinbreede ist eine kleine Sackgasse. Über diese Straße soll ein Neubaugebiet mit etwa 25 Häusern erschlossen werden. Dagegen protestieren die Anwohner. Foto: Hilko Raske

„Die Verunsicherung der Anwohner der umliegenden Straßen, aber auch beim Investor und der potenziellen Grundstückskäufer, ist sehr groß“, berichten SPD-Fraktionschef Oliver Lüking und sein Stellvertreter Ingo Scheiding, die in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit allen Beteiligten geführt haben. „Die Bedenken und Wünsche gehen sicherlich auseinander, das Ziel einer abschließenden und möglichst für alle Beteiligten akzeptablen Lösung verfolgen jedoch alle“, so Lüking.

In der Ratssitzung am 1. Juli wurde von der SPD-Fraktion vorgeschlagen, möglichst zeitnah eine „Vor-Ort“-Sondersitzung des Ausschusses für Planung, Straßen und Verkehr durchzuführen. Diese Idee fand allgemeine Zustimmung. Auch der Wunsch, den Umweltausschuss ebenfalls zu beteiligen, wurde begrüßt. „Leider hat sich bis heute nichts getan. Auch eine Nachfrage bei der Vorsitzenden des Planungsausschusses am 28. Juli führte bisher zu keinem Erfolg. Meine Fraktion hat sich daher entschlossen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und – abweichend vom „normalen“ Verfahren – eigenständig eine „Vor-Ort“-Sondersitzung der Gremien zu beantragen“, erläutert Lüking die Vorgehensweise. „Wir hoffen, dass dieser Termin jetzt zügig zustande kommt“.

„Viele Fragen und ungeklärte Punkte können nur vor Ort zusammen mit den Betroffenen und den Verantwortlichen aus der Verwaltung, dem Planungsbüro und gegebenenfalls auch mit dem Investor geklärt werden. Insbesondere die Alternativen und neuen Ideen, welche bisher nicht offiziell vorgestellt wurden, müssen unbedingt vor Ort betrachtet und besprochen werden. Hierzu soll die Sondersitzung dienen“, betont auch SPD-Ratsmitglied Günter Stuke.

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