1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Kirchlengern
  6. >
  7. »Über Neubau nachdenken«

  8. >

CDU besichtigt Feuerwehrgerätehaus auf dem Fienberge – Umbau gestaltet sich schwierig

»Über Neubau nachdenken«

Kirchlengern (WB). Die Mitglieder des CDU-Vorstands und der Fraktion haben das Feuerwehrgerätehaus auf dem Fienberge besichtigt. Das Gebäude soll baulich den veränderten Bedürfnissen angepasst werden. Entsprechende Beschlüsse der zuständigen Gremien liegen allerdings derzeit auf Eis, weil sich Politik und Verwaltung in enger Abstimmung mit der Feuerwehr zwischenzeitlich ein Überdenken der Planung auferlegt haben.

Die Mitglieder des CDU-Vorstands und der Fraktion haben sich ausführlich über den aktuellen Zustand des Feuerwehrgerätehauses auf dem Fienberge informiert.

»Wir möchten hinter die Kulissen schauen und erst einmal zuhören. Entscheiden werden wir heute nichts«, sagte CDU-Vorsitzender Manfred Wauschkuhn zu Beginn des Besuches bei der Feuerwehrlöschgruppe Kirchlengern.

Platz für 36 Feuerwehrleute

Der Rundgang durch die Halle und die angrenzenden zwei Garagen zeigte den Christdemokaten, wie eng es derzeit in den Räumlichkeiten ist. Die Garagen für Schlauchboot und Anhänger sind zudem völlig ungeeignet für die dort gelagerten Pumpen, die bei Frost aus Sicherheitsgründen umgelagert werden müssen.

Im Schulungsraum im Dachgeschoss wurde anhand der vorliegenden Planungsvarianten intensiv mit den anwesenden Mitgliedern der Feuerwehr diskutiert.

Raum für 36 Feuerwehrmänner und -frauen und deren Ausrüstung muss künftig in dem Gebäude vorhanden sein. Schnell wurde klar: Das gibt Herausforderungen, »Knackpunkte«, formulierte Wauschkuhn, die in dem alten Gebäude schwerlich gemeistert werden können: nach Geschlechtern getrennte Nassräume und ausreichend große Umkleiden, ebene Laufwege zu den Fahrzeugen sowie angemessene Versammlungs- und Büroräume.

Standort ist optimal

»Deshalb erscheint es nicht unvernünftig, auch einmal über einen Neubau nachzudenken«, war die vorsichtige Einschätzung einiger CDU-Politiker. Eine andere Aussage brachte es deutlicher auf den Punkt: »Platt machen und modernen Ersatz schaffen.«

Der Standort des Gebäudes wurde sowohl von der Feuerwehr als auch von der CDU als überwiegend optimal bewertet. Etwa 80 Einsätze werden pro Jahr von dort gefahren. »In den letzten Jahren immer mit etwas Behelf«, warfen die Wehrleute in die Diskussion. CDU-Fraktionsvorsitzender Detlef Kaase schlug vor, »der Architekt könne doch mal eine Grobzeichnung für einen Neubau anfertigen. Dann haben wir eine weitere Variante, über die wir uns unterhalten können.«

Startseite
ANZEIGE