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Neues Forstkonzept: Miniwälder in Städten geplant – Ende der Bewirtschaftung ist Ziel, aber weiterhin möglich

Kreis Herford will Flächen für Naturwald kaufen

Herford

175.000 Euro für den Flächenankauf, 45.000 Euro für die Aufforstung und 30.000 Euro für eine Analyse des kreiseigenen Forstes, um insbesondere geeignete Naturwaldbereiche auszuweisen – das sieht das neue Waldkonzept des Kreises Herford vor.

Von Bernd Bexte

Der Kreis Herford möchte weniger Wirtschafts-, dafür mehr Naturwald. Dazu sollen weiteren Flächen gekauft werden. Foto: Bernd Bexte

Es wird am Dienstag dem Naturschutzbeirat vorgestellt und geht dann in die politische Beratung. Wirtschaftswald oder Naturwald? Diese Frage hatte zuletzt für Diskussionen gesorgt. SPD und Grüne im Kreis hatten eine Ende der Bewirtschaftung kreiseigener Wälder (330 Hektar) gefordert. Stattdessen müsse der Fokus auf eine naturnahe Gestaltung gelegt werden. Mehr Alt- und Totholz sollten für eine größere Artenvielfalt sorgen. Durch den Verzicht auf die klassische Einschlag-Wirtschaft (Altersklassenwald) könne der Forst besser vor Sturmschäden und Insektenbefall (Borkenkäfer) geschützt werden.

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