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Löhner Familienzentrum wird renoviert – Wiedereröffnung ist am 3. September

45 Kubikmeter Sand für das Giraffenland

Löhne (WB). Die einwöchige Sommerpause, die das Giraffenland in Löhne jedes Jahr einlegt, wird auch dieses Mal wieder zum Putzen und Renovieren genutzt. Dabei spielt vor allem eine Lieferung von 45 Kubikmetern Sand eine Rolle.

Lydia Böhne

Der Sandspielbereich muss 30 Zentimeter tief ausgekoffert werden. Kerstin Lippelt (links) und Alexandra Deuse schippen fleißig den alten Sand heraus. Foto: Lydia Böhne

Eingetroffen ist die Lieferung am Montagmorgen. »Der Sand im Außenbereich ist inzwischen neun Jahre alt. Es war an der Zeit, ihn zu ersetzen«, sagt Annette Hummel. »Außerdem ist dort auch zu wenig Sand vorhanden, wodurch eine stufige Kante entstanden ist«, fügt sie hinzu.

Sie ist im Büro der Einrichtung tätig. Bevor der neue Sand verteilt werden kann, muss der 19 mal sieben Meter große Sandspielbereich zunächst ausgekoffert werden. Eine schweißtreibende Arbeit, für die sich zehn ehrenamtliche Helfer angekündigt haben.

Verein investiert 2500 Euro

Für den Sand und die Renovierungsarbeiten hat der gemeinnützige Verein Giraffenland, der das gleichnamige Familien- und Begegnungszentrum betreibt, etwa 2500 Euro investiert. Neu sind zum Beispiel auch das Holzgestell der Seilbahn sowie der eingezäunte Wasserspielplatz.

Drei Planschbecken und Wasserspiele sorgen im Sommer für Abkühlung. »Der kam bisher super an. Deshalb wollen wir ihn künftig noch erweitern«, sagt Vorstandsmitglied Matthias Nolting in diesem Zusammenhang. Im Innern des aus den 1970er Jahren stammenden Hauses wird außerdem eine Rohrleitung im Sanitärbereich des Untergeschosses erneuert.

»Die Familien können sich bei uns den ganzen Tag aufhalten. Es gibt einen Indoor-Spielplatzsaal, ein Bistro, ein Café und eben den Außenbereich mit einem Streichelzoo«, erläutert Annette Hummel. Neben zwei Ponys, einem Esel und einem Schaf gibt es dort auch zwei Ziegen.

Gut angenommen wird laut der Mitarbeiterin auch die Löwen-Lounge, die für Kinder ab neun Jahren ausgerichtet ist. Für Unterhaltung sorgen dort unter anderem ein Billardtisch, Airhockey oder auch ein Tisch­kicker. Ein Programm bietet weitere Veranstaltungen. Etwa 2000 Besucher verzeichnet das Giraffenland monatlich. Sie kommen aus Orten weit über die Stadtgrenze Löhnes hinaus.

Café bietet Speisen und Getränke

»Speisen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden, dafür haben wir im Café moderate Preise«, erläutert Annette Hummel. »Mit dem Wittekindspass, einem Behindertenausweis oder einem Nachweis, dass Hartz IV bezogen wird, können Familien beim Eintrittspreis sparen«, fügt sie hinzu.

Entstanden ist das Giraffenland nach einem Impuls von Constanze Nolting. »Meine Frau wollte in Löhne etwas für Kinder initiieren«, sagt Matthias Nolting. Aus dem Giraffenladen an der Lübbecker Straße, der nach der Vereinsgründung 2006 entstand, wurde das Giraffenland I in Obernbeck (2008 bis 2010) und dann das Giraffenland, Mahnerfeldweg 7. Ende 2010 zog das Begegnungszentrum in das mehrgeschossige Gebäude. Geöffnet ist das Giraffenland dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr.

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