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Positiver Fall in Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt in Löhne-Gohfeld

Corona in Kita: 75 Personen müssen zum Test

Löhne-Gohfeld (WB). In diesen Zeiten ist es schier unmöglich, selbst die Kleinsten der Gesellschaft vor Quarantäne und Corona-Tests zu bewahren. Ein positiver Corona-Befund bei einem Kindergartenkind in der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Gohfeld hat nun dazu geführt, dass seit Dienstag 75 Personen in Quarantäne sind.

Louis Ruthe

Im Testzentrum in Herford sollen die Personen aus der Kita Gohfeld getestet werden. Foto: dpa

Für diesen Donnerstag ist ein Massentest der Jungen und Mädchen angeordnet. Dabei beruft sich die Kreisverwaltung auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Als „reine Vorsichtsmaßnahme“ ordnet eine Sprecherin des Kreises Herford am Mittwoch die verhängte Quarantäne für 75 Betreuer und Kinder an der AWO-Kita in Gohfeld ein, da lediglich ein Fall bisher bekannt sei.

Am Montag sei dem Kreis die Infektion des Kindes gemeldet worden. Da das Kind in der vergangenen Woche die Kita besucht habe, müssten nun alle möglichen Kontaktpersonen zum Test. Abstriche bei den Eltern der sich in Quarantäne befindenden Kinder seien an diesem Donnerstag vorerst nicht angedacht.

Tests erfolgen in Herford

Erst nach den Ergebnissen der Abstriche soll geschaut werden, ob weitere Testungen vonnöten sind. Getestet werden sollen die 75 Personen im Testzentrum Herford. Laut den Informationen der Kreisverwaltung läuft es nach dem Abstrich folgendermaßen ab: Wer positiv getestet wurde, wird in der Regel innerhalb von 48 Stunden eine Rückmeldung vom Gesundheitsamt bekommen.

Negativ Getestete bekommen in der Regel von der Kassenärztlichen Vereinigung per Post das Testergebnis. Bis dahin sollten alle Personen in einer häuslicher Quarantäne bleiben. Die Arbeiterwohlfahrt als Träger der Kita war am Mittwoch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. In Löhne ist die Anzahl der Infizierte am Mittwoch von zehn auf 14 Personen gestiegen. Im gesamten Kreis Herford ist es zu 28 Corona-Neuinfektionen gekommen.

Markus Altenhöner, Leiter des Krisenstabs beim Kreis Herford, mit einer Einschätzung der Lage: „Mit dem Blick auf die regionale und landesweite Lage kommt diese Entwicklung für uns nicht überraschend. Wir gehen davon aus, dass die Werte auch weiterhin steigen. Deshalb bereiten wir uns auch jetzt schon auf die zweite Gefahrenstufe vor, die ab einem Inzidenzwert von 50 in Kraft tritt. Um die Gefahr langfristig einzudämmen, werden deshalb jetzt die Schutzmaßnahmen ebenfalls verstärkt.“

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