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Abriss des alten Marktes ist Voraussetzung für Parkflächen für neuen Markt

Edeka macht für vier Monate dicht

Löhne (WB). Die schlechte Nachricht zuerst: Der Edeka Brinkmann an der Lübbecker Straße schließt am 13. August. Dann wird das alte Gebäude abgerissen, damit ausreichend Parkflächen zur Verfügung stehen, wenn der neue Edeka-Markt im Fachmarktzentrum Mennighüffen am 12. Dezember eröffnet.

Renée Trippler

Die Bauarbeiten kommen gut voran: Miriam und Christian Petzold präsentieren den Bauplan für den neuen, deutlich größeren Edeka-Markt im Fachmarktzentrum Mennighüffen an der Lübbecker Straße. Dieser soll im Dezember öffnen. Foto: Renée Trippler

Edeka an der Steinstraße ist Ausweichmöglichkeit

»Am 13. August muss die Bude leer sein«, sagte Marktinhaber Christian Petzold im Gespräch mit dieser Zeitung. Dass der neue Markt erst vier Monate später eröffnet werde, sei ungünstig. Die meisten Kunden reagierten aber sehr verständnisvoll. Zudem gebe es Ausweichmöglichkeiten. So sei der Edeka an der Steinstraße weniger als zwei Kilometer entfernt.

Die Mitarbeiter würden über den gesamten Schließungszeitraum von fast vier Monaten weiter voll bezahlt, was nicht selbstverständlich sei, wie die Inhaber Miriam und Christian Petzold betonten. Sie würden auf die anderen drei Edeka-Filialen der Familie Petzold in Löhne und Bünde verteilt. »Wir werden diese Zeit auch für den Abbau von Überstunden sowie für Urlaub und Schulungen nutzen, was im normalen Betrieb schwer zu organisieren ist«, sagte Miriam Petzold.

Verkaufsfläche doppelt so groß

Dass der Markt so lange geschlossen werden muss, liege daran, dass sich die Baumaßnahmen im Frühjahr wetterbedingt verzögert hätten. Der Eröffnungstermin am 12. Dezember stehe nicht zur Diskussion, auch wenn »sicherlich einige Nachtschichten« eingelegt werden müssten, sagte Miriam Petzold. Vom 22. November an hat das Team drei Wochen Zeit, den neuen Markt einzurichten. Momentan wird das Stahlfachwerkdach für den Neubau errichtet. Unterm Strich ist die Verkaufsfläche des neuen Marktes mit etwa 1600 Quadratmetern fast doppelt so groß wie bisher.

Die Einrichtung soll zeitlos gestaltet werden und den »Charakter des Ortsteils beibehalten«, sagte Christian Petzold. Der Markt werde in dunklen Farben und mit hellem Holz eingerichtet. Besonders wichtig sei die Vergrößerung des Getränkemarktes: »Wir sind derzeit von morgens bis abends mit Auffüllen beschäftigt.« Auch das gesamte Lebensmittelangebot werde ausgebaut. »Wir setzen dabei auf guten Service und Qualität. Die Leute kaufen wieder bewusster ein«, erklärte der Inhaber.

Zehn zusätzliche Mitarbeiter sollen eingestellt werden

Deshalb werde das Konzept aus Vollversorger und Discounter im Zentrum funktionieren, erklärte Miriam Petzold mit Blick auf den Einzug eines Aldi-Marktes vis-à-vis vom neuen Edeka. Alle 33 Mitarbeiter würden mit in den neuen Markt kommen. Mindestens zehn weitere möchte Familie Petzold zusätzlich einstellen. Auch ein weiterer Ausbildungsplatz soll geschaffen werden.

Die Verkaufsfläche des neuen Edeka-Marktes wird etwa 1600 Quadratmeter betragen. Hinzu kommen Neben- beziehungsweise Büro- und Lagerräume auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern.

Daten und Fakten zum Bauvorhaben

Es werden Stahlträger für das Dach verbaut, wodurch das Marktinnere ohne Säulen auskommt, so dass die Fläche komplett genutzt werden kann. Die neue Frischetheke für Käse, Fisch und Fleisch wird 27 Meter lang sein. Der Marktgröße entsprechend wird auch die Größe des Parkplatzes fast verdoppelt. Mindestens 200 Stellplätze sollen entstehen. Dazu werden die bestehende Parkfläche und die Fläche, auf der sich derzeit noch der Markt befindet, genutzt. Nach dem Abriss soll der Parkplatz komplett saniert werden. Alle Baumaßnahmen befinden sich momentan im Zeitplan.

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