1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Loehne
  6. >
  7. »Einfach himmlisch« und mit viel Spaß

  8. >

300 Besucher kommen zum Freiluftgottesdienst der Kirchengemeinde Gohfeld und des Wittekindshofes

»Einfach himmlisch« und mit viel Spaß

Löhne-Gohfeld (WB/fh). Zum Open-Air-Gottesdienst in Gohfeld am Himmelfahrtstag sind etwa 300 Besucher aller Altersgruppen auf die Grünfläche zwischen den Häusern Weihe und Wilm des Wittekindshofes gekommen. Bereits zum 17. Mal wurde Gottesdienst in dieser Form gefeiert. Die Gemeinde Gohfeld hatte in Zusammenarbeit mit dem Wittekindshof einen wunderbaren Rahmen organisiert, um den Besuchern ein himmlisches Erlebnis zu bieten. Denn das Motto lautete »Einfach himmlisch«.

Der Posaunenchor (Foto) untermalt den Gottesdienst musikalisch. Die Besucher des Gottesdienstes lauschen und genießen das Wetter. Auch die Gruppe Ohrwürmer aus Gohfeld hat einige Lieder beigesteuert. Foto: Finn Heitland

Familien lauschten gemeinsam den gesprochenen Worten und sangen die Lieder

beherzt mit. Auch Bewohner des Wittekindshofes genossen den Gottesdienst in vollen Zügen. »Für die Bewohner der Einrichtungen ist dieser Gottesdienst unter freiem Himmel ein absoluter Höhepunkt. Wenn hier etwas los ist, freuen sie sich riesig«, sagte Pfarrer Uwe Stintmann.

Unter wärmenden Sonnenstrahlen wurde gesungen und miteinander gebetet. »Auch für die Gemeinde ist es etwas Besonderes. Das zeigt die große Gemeinschaft, und wir machen es zusammen«, sagte Stintmann.

Die Gruppe Ohrwürmer aus Gohfeld und ein Posaunenchor aus allen Gohfelder Gemeinden untermalten den Himmelfahrtsmorgen musikalisch. Auch Bewohner der angrenzenden Einrichtungen des Wittekindshofes wirkten bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit. Alle vier Pfarrer Gohfelds gestalteten den Gottesdienst gemeinsam. Hubert Köhler begrüßte die Gäste und gab einen passenden Einstieg.

Pfarrer sorgen mit Anspiel für Belustigung

Für die Belustigung aller Zuschauer sorgten Pfarrer Harald Ludewig als Martin Luther und Pfarrer Uwe Stintmann als Simon Petrus, in einem amüsanten Anspiel. »Wir haben in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen damit gemacht, ein Anspiel mit Witz vorzutragen«, sagte Uwe Stintmann.

Durch ein zufälliges Treffen im Himmel kamen dabei Luther und Petrus ins Gespräch. Inhaltlich ging es um den Himmelsschlüssel, welchen Petrus von Jesus erhalten hatte, um eine Art Eingangskontrolle an der Himmelspforte durchzuführen. Martin Luther führt Petrus vor Augen, dass er sich mit seinem Schlüssel sehr wichtig mache.

»Wir sollten den Schlüssel lieber verkaufen und Gummischnuller zum Essen für alle kaufen«, sagte Harald Ludewig als Martin Luther. Dieser war der Meinung, dass in nur wenigen Fällen eine Eingangskontrolle gemacht werden müsse.

Gummischnuller für die Besucher

Im Anschluss an das Anspiel verteilten Kinder Gummischnuller an die Besucher des Gottesdienstes. Während der Predigt ging Pfarrer Eckhard Teismann auf das Anspiel ein und sprach über die Grenze zwischen Gut und Böse. »Durch Liebe können sich Leute verändern. Aus Böse wird Gut«, sagte Eckhard Teismann. Im Vordergrund stehe immer die Gemeinschaft, denn die Grenze, die entscheidet, wer in den Himmel kommt, hat Christus weit weg geschoben und selbst festgelegt.

Für Speisen und Getränke hatte im Anschluss die Kirchengemeinde Gohfeld gesorgt.

Startseite