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Landrat Jürgen Müller stattet der Löhner Polizeiwache einen Weihnachtsbesuch ab

Hervorragende Zusammenarbeit

Löhne (WB). Viel zu tun gibt es auf der Löhner Polizeiwache immer. Das Jahr 2019 sei aber im Vergleich zu den Vorjahren erfreulich ruhig verlaufen, konnten die Löhner Beamten Landrat Jürgen Müller und Polizeidirektor Dirk Zühlke zurückmelden. Diese haben der Wache an der Oeynhausener Straße bei ihrer traditionellen Weihnachtstour zu den einzelnen Dienststellen im Kreis Herford einen Besuch abgestattet.

Freya Schlottmann

Landrat Jürgen Müller (4. von links), Kreisbrandmeister Bernd Kröger (3. von rechts) und Polizeidirektor Dirk Zühlke (2. von rechts) haben am Montagnachmittag bei ihrer traditionellen Weihnachtstour durch den Kreis Herford auch die Löhner Polizeiwache besucht. Mit dabei waren die Polizisten Andreas Holdmann (von links) Nicole Krietenstein, Tim Woop und Stefan Göding. Foto: Freya Schlottmann

Als einer der schönsten Einsätze in diesem Jahr habe sich vor allem die Hilfe für einen in Löhne gestrandeten Lkw-Fahrer aus Litauen erwiesen (diese Zeitung berichtete), dem die Beamten kurzerhand einen neuen Job vermitteln konnten, sagte Andreas Holdmann, stellvertretender Wachleiter. „Wir haben sehr viel positives Feedback dazu bekommen“, erklärte er. Vor allem Lkw-Fahrer aus dem Ausland würden immer mal wieder in Löhne – vor allem im Industriegebiet Falschheide – festsitzen und den Weg nicht weiterwissen, sagte der Polizist. „Da müssen wir dann schon gelegentlich vermitteln“, erklärte Holdmann.

Durch die Eröffnung der Nordumgehung habe sich dieses Problem in diesem Jahr noch mal etwas verschärft. Für solche, oder aber auch für Fälle beispielsweise von häuslicher Gewalt, würde die Stadt zwei Zimmer bereithalten. „Wir können diese Leute dann auch schon mal für ein Wochenende dort unterbringen“, sagte Andreas Holdmann.

Landrat lobt die intensive Kooperation mit der Stadt

Die generell intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Löhne lobte auch der Landrat: „Das läuft sehr professionell ab. Die Polizei genießt in Löhne eine hohe Akzeptanz. Und ich werde oft darauf angesprochen, wie gut diese Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt läuft.“

Dagegen mussten die Beamten allerdings auch von weniger erfreulichen Vorkommnissen erzählen. So berichtete beispielsweise Wachleiter Stefan Göding, dass es in diesem Jahr bislang vier Fälle gegeben habe, bei denen Unbekannte die Radmuttern an den Streifenwagen gelöst hätten. „Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Die Ermittlungen haben bislang aber nichts ergeben“, sagte Göding.

Auch der Andrang in der Löhner Wache sei mittlerweile sehr hoch, seit dem die Öffnungszeiten der Wachen in Bad Oeynhausen und Lübbecke nachts eingeschränkt seien. „Viele Leute aus Bad Oeynhausen oder auch Hüllhorst kommen jetzt zu uns, um Anzeigen aufzugeben“, sagte Göding. Weil drei Kripobeamte, die bis zum Frühjahr noch in Löhne ansässig waren, ebenfalls nicht mehr unterstützend da seien, würde deutlich mehr Arbeit an den übrigen Beamten hängenbleiben.

Ins neue Jahr starten die 25 Löhner Beamten mit neuer Ausrüstung: Alle Polizisten haben neue, multifunktionale Schutzwesten erhalten. Zudem sind künftig zwölf Bodycams mit im Einsatz.

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