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Löhner stellt sechs Werke in München aus – Pop-Art-Stil soll zum Durchbruch verhelfen

Jakob Reh bei internationaler Kunstmesse

Löhne (WB/lmr). Jakob Reh hofft in München auf seinen großen Durchbruch in der Kunstszene. Bei der internationalen Kunstmesse »ARTMUC« soll dieser nun gelingen. Als einer der jüngsten Teilnehmer ist Jakob Reh auf Münchens größtem Kunstevent vertreten.

In München stellt Jakob Reh auf der internationalen Kunstmesse »ARTMUC« Werke im Pop-Art-Stil aus. Foto:

»Ich freue mich sehr«, sagt Jakob Reh. Die vier Tage werde er selbst vor Ort sein. Doch der Löhner ist nicht der einzige Künstler, der auf der internationalen Messe seine Kunst präsentieren darf. Mehr als 130 internationale Künstler stellen auf der Messe ihre Werke aus.

»Ich darf zwar nur sechs Arbeiten an meiner Wand aufhängen, habe aber bis zu 15 Werke eingepackt«, erzählt Jakob Reh. Alle Werke seien »frisch aus der Tube« und im Pop-Art-Stil.

Er selbst freut sich vor allem auf den Austausch mit den zahlreichen anderen Künstlern. »Hier und da hole ich mir Inspirationen. Immerhin wird bei der Messe hochrangige Kunst präsentiert«, verrät Jakob Reh. Anschließend überlegt der Löhner dann, wie er die gesammelten Eindrücke in seinem Stil umsetzen kann.

Bisher bedeutendste Ausstellung

Jakob Reh ist stolz, in München ausstellen zu dürfen. »Es ist meine bisher bedeutendste Ausstellung«, sagt er. Nach der Ausstellung in München ist jedoch eine kleine Pause von Nöten. »Ich habe in diesem Jahr viele schöne Ausstellungen begleiten dürfen, da wird es irgendwann Zeit für eine Auszeit«, sagt Jakob Reh.

Dass die Kunstmesse in den Schulferien liegt, kommt dem Löhner gelegen. Denn wenn Jakob Reh nicht als Künstler durch die deutschen Bundesländer tourt, unterrichtet er an einer Lübbecker Schule Kunst, Musik und Philosophie. »Es ist schön, dass ich auch in meinem Beruf immer wieder kreativ sein kann«, sagt Jakob Reh.

Während seines Musik- und Philosophiestudiums entwickelte Reh seine Leidenschaft für die Kunst. Mit der Zeit lernte er, wie eine Leinwand mit den einfachsten Mitteln zum Leben erweckt werden kann. Acrylfarbe, eine Silikonpistole aus dem Baumarkt, eine Leinwand und Cocktailspieße aus Holz, mehr braucht Jakob Reh für seine Art von Kunst nicht. Tube-Painting nennt der Löhner dies. 2012 entwickelte er erstmals seine eigene Auffassung des Pointillismus.

Kunststil selbst erarbeitet

Autodidaktisch eignete er sich den Kunststil an und verfeinerte ihn. Mit der Zeit sei seine Kunst immer bunter geworden, sagt Jakob Reh. »Ich male aus Spaß, aus Leidenschaft, für mich selbst, um mich selbst glücklich zu machen«, betont der Künstler.

Von Donnerstag bis Sonntag, 17. bis 20. Oktober, stellt der Löhner seine Werke auf der internationalen Messe in München aus. »Ob der Durchbruch gelingt oder nicht, wird sich vor Ort zeigen«, sagt Jakob Reh.

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