1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Loehne
  6. >
  7. Klare Linien und sanfte Wellen

  8. >

Friseure aus Kreis Herford stellen im GOP Kaiserpalais Trends für Herbst und Winter vor

Klare Linien und sanfte Wellen

Löhne/Bad Oeynhausen  (WB). Die Trends für die Frisurenmode im Herbst und Winter stehen fest. Etwa 200 Friseure aus den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford, Lippe und Bielefeld besuchten das GOP Kaiserpalais in Bad Oeynhausen, um auf dem neusten Stand zu sein.

Lina Sophie Möller

Drei verschiedene Friseure, drei verschiedene Trendfrisuren: Die exakt gleiche Länge ist bei einem Bob besonders wichtig, weiß Profi Denroy Cadeau (von rechts) aus Herford. Jessi Pinchi aus Minden verhilft Model Linda auf der Bühne im GOP Kaiserpalais zum 1980er-Jahre-Look. Cosimo Palmisano aus Herford schneidet Model Alex einen Rockabilly Haarschnitt. Foto: Lina Sophie Möller

Die Schau, ausgerichtet von der Friseurinnung Herford, unterstand der Gesamtleitung von Bernd Ritter. Ein Team von 15 Friseuren war vor und hinter der Bühne im Einsatz.

Zunächst schminkten zwei Visagisten im Foyer des GOP Kaiserpalais’ zwei Herbst-Make-ups. »Nude steht inzwischen für einen reduzierten Look. Man entscheidet, ob man den Fokus auf Wangen, Augen oder Lippen setzt, und sorgt somit für natürliche Frische«, sagte Visagist Choukri Maamouri von der Bielefelder Firma Alcina.

Auch Isabell Pranjic griff zu den beliebten Erdtönen. »Immer mehr Mädels tragen den Nude Look den ganzen Tag über. Gehen sie abends aus, betonen sie zusätzlich die Lippen mit einer knalligen Farbe«, erklärte die Fachfrau aus Löhne.

Bei den Frisuren steht eine Eigenschaft im Mittelpunkt: Flexibilität. Auch bei der Frisur müsse man sich für die Schnelllebigkeit des Alltags öffnen. Inspiriert von charakteristischen Elementen aus der Mode- und Popwelt der 1950er, 1980er und 1990er Jahre sind »Sleek Lines«, weich fließende Schnitte mit klaren Linien, im Kommen. Denroy Cadeau aus Herford schnitt auf der Bühne genauso einen »Blunt Bob«.

»Gewagte kupfrige Blondtöne und Pfirsichakzente verleihen der Frisur einen besonderen Glanz«, erzählte Cadeau, während er mit der Schere in rasender Geschwindigkeit den Pony auf eine Länge brachte.

Von zart bis knallig

»Zarte glänzende Colorisation ist ein großes Thema. Aber auch knallige Farben, sind wieder gern gesehen«, stimmte die Mindenerin Jessi Pinchi zu. Sie entwarf parallel einen aufregenden, eleganten 1980er-Jahre-Schnitt.

Cosimo Palmisano aus Herford zeigte am männlichen Modell einen Rockabilly-Schnitt, der stark an James Dean erinnerte. »Die Haare am Oberkopf bleiben deutlich länger als an den Seiten. Das ermöglicht zahlreiche Stylingvarianten.«

Ums Styling drehte sich auch die zweite Hälfte des Abends. Mit geschickten Handgriffen zeigten die Profis, wie sie den frischen Haarschnitten ein völlig neues Aussehen verliehen.

Unaufdringlich mit dem gewissen Extra

»Wellige Linien, sowohl wild strukturiert, als auch seidig fallend, sind in«, sagte Denroy Cadeau. Cosimo Palmisanos wichtigstes Werkzeug, um die Haare in Form zu bringen, waren seine Hände. »Was Sie heute sehen, ist unaufdringlich mit dem gewissen Extra«, fasste es Stefan Schwarz aus Löhne zusammen. Er führte gemeinsam mit Can Dogan durch den Abend.

Annette Bröde wurde im Rahmen der Veranstaltung mit dem silbernen Meisterbrief ausgezeichnet, den Olaf Kraußlach, Meister der Friseurinnung, und Manuel Dierks, Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Wittekindsland, überreichten.

Ergänzend zur Frisurenschau zeigten GOP-Künstler Auszüge aus ihrer aktuellen Show »Machine de Cirque«.

Startseite