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Die Klasse 9d ist beim „Wandertag“ auf der Werre unterwegs – Lehrer absolvieren Training auf der Lippe

Löhne: Gymnasium kooperiert mit Kanuclub

Löhne

Die Werre fließt direkt neben dem Städtischen Gymnasium Löhne (SGL). Und dort befindet sich auch der Kanuclub Löhne. Eine Kooperation einzugehen, war also naheliegend.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d stehen bei ihrem „Wandertag“ paddelfertig am Anleger an der Werre neben dem Gymnasium. Foto: Städtisches Gymnasium Löhne

Die kalte Jahreszeit wurde nach Angaben von Christian Tiedemann, der stellvertretender Schulleiter am Löhner Gymnasium ist, dazu genutzt, Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten sowie Boote, Paddel, Schwimmwesten und Zubehör zu besorgen.

Neun Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums haben unter Anleitung von Jürgen Förster (Vorsitzender des Kanuclubs), Stefan Blöbaum (Wanderwart) und Henning Siegmann (Jugendwart) im Löhner Hallenbad ein Paddel- und Kentertraining absolviert. Im Mai ging es dann an einem Wochenende gemeinsam auf eine Kanu-Sicherheitsschulung des Deutschen Kanuverbands auf die Lippe. Wasser ist nass – das konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei an eigener Haut erfahren.

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Kanu-Sicherheitsschulung beim Deutschen Kanuverband DKV (von links): Christian Ußling, Olaf Hülsmann, Ingo Daus, Markus Lücking, Jasmin Grotefeld, Henning Siegmann, Jürgen Förster, Jörn Schledorn Ilka Bathge, Ralph Bartels und Stefan Blöbaum (weiterer Teilnehmer, aber nicht im Bild: Christian Tiedemann). Foto: Städtisches Gymnasium Löhne

Die Klasse 9d ist dagegen bei ihrem „Wandertag“ trocken nach Hause gekommen. „Echt schick, die neuen Boote“, meinte Jonathan und navigierte als Steuermann unter entsprechenden Kommentaren seiner fünf Mitschüler im Boot den Kanadier schnurstracks in die gegenüberliegende Uferböschung der Werre.

Aus Schaden wird man klug: Nach einigen weiteren Übungsmanövern und unfreiwilligen Drehungen fuhr sein Boot dann immer schön geradeaus nach Bad Oeynhausen und zurück. „Macht Spaß“, fasste Mia die Aktion zusammen, „aber morgen habe ich bestimmt Muskelkater.“ Genau den hatten am nächsten Tag definitiv die Klassenlehrer Stefanie Neufeld-Busse und Alexander Tigges, berichtet Christian Tiedemann.

Die Löhner Boote brauchen noch Namen

Wandertage, eine Arbeitsgemeinschaft, das Einbeziehen der Boote in den Sportunterricht und ähnliches sind gute Möglichkeiten der Zusammenarbeit in unmittelbarer Nachbarschaft. „Ein Anfang ist gemacht“, sagt der stellvertretende Schulleiter.

Jetzt brauchen die neuen Boote zusätzlich zu ihrer Registriernummer noch einen Namen. Dann können die Schülerinnen und Schüler damit dann demnächst auch auf einer Bundeswasserstraße wie der Weser unterwegs sein.

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