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Verträge für Investorenwiese in Löhne sollen bis Ende Februar unterschrieben werden

Lückenschluss rückt näher

Löhne (WB). In Kooperation mit der Stadt Löhne hat die Werbegemeinschaft des Löhner Einzelhandels am Montagabend ihre Mitglieder bei einer Versammlung im VHS-Forum der Werretalhalle über aktuelle Entwicklungen in der Innenstadt informiert. Dabei ging es unter anderem um die Investorenwiese. Dem Vernehmen nach rückt der Lückenschluss zwischen dem Geschäft „Der Brillenmacher“ und der Musikschule der Stadt Löhne in greifbare Nähe.

Malte Samtenschnieder

Auf der Investorenwiese könnte bald gebaut werden. Die Stadt hofft, dass ein Investor bis Ende Februar die entsprechenden Verträge unterschreibt. Foto: Malte Samtenschnieder

„Wenn es nach der Stadt Löhne geht, sollen die entsprechenden Verträge mit dem potenziellen Investor möglichst bis Ende Februar unterschrieben sein“, bestätigte Baudezernent Ulrich Niemeyer am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Politik hatte bereits im Juli den Weg für den Lückenschluss geebnet. Demnach darf auf der verbliebenen Fläche ein zweigeschossiges Haus errichtet werden. Wer dort einziehen solle, ist laut Ulrich Niemeyer kein Geheimnis: „Als Mieter für das Erdgeschoss hat Woolworth Interesse bekundet. In der ersten Etage sind Arztpraxen vorgesehen.“

Wichtige Baumaßnahmen kommen auf den Tisch

Doch nicht nur über die Pläne für die Investorenwiese informierte Bürgermeister Bernd Poggemöller die Versammlungsteilnehmer am Montag. Auch Umgestaltungspläne für den Bahnhof, die Werreauen oder die Lübbecker Straße kamen auf den Tisch. „Es war dem Bürgermeister wichtig, diese städtischen Projekte persönlich vorzustellen, um deutlich zu machen, dass es in den ganz unterschiedlichen Bereichen vorangeht, und danach mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen“, sagte Stadtsprecherin Ursula Nolting am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Bernd Poggemöller habe die Atmosphäre als sehr konstruktiv empfunden.

Auch Guido Röhr, seit einer Woche als erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft im Amt, äußerte sich zufrieden über den Verlauf der Versammlung. Unter den vorgestellten Baumaßnahmen hob Guido Röhr die geplante Umgestaltung des Löhner Bahnhofs als aus seiner Sicht bedeutendstes Einzelvorhaben hervor. „Es ist wichtig, dass wir den Bahnhof näher an die Innenstadt herankoppeln“, betonte der Vorsitzende. Die Aufwertung des Gebäudes sei für ihn schon seit Jahrzehnten überfällig.

Gespräche über mögliche negative Auswirkungen

Auch die geplante Neugestaltung der Lübbecker Straße bewertete er als positiv. Ein neuer Bodenbelag könne sicher die Attraktivität der Verkaufsmeile steigern und dem derzeit vorherrschenden 1980er-Jahre-Charme ein Ende bereiten. „Außerdem erhalten wir für diese Maßnahme einen 70-prozentigen Zuschuss aus Mitteln des innerstädtischen städtebaulichen Entwicklungskonzeptes. Die Stadt muss also nur 30 Prozent der Kosten selbst übernehmen“, sagte Guido Röhr. Allerdings gelte es, mögliche negative Auswirkungen für den betroffenen Einzelhandel während der Bauzeit im Blick zu haben. Guido Röhr: „Der Bürgermeister hat angekündigt, dazu das Gespräch zu suchen.“

Einer neuen Fußgängerbrücke, die als Brückenschlag von unterhalb der Werretalhalle auf das andere Werreufer gedacht ist, steht der Vorsitzende mit gemischten Gefühlen gegenüber. Er wirft die Frage auf, ob diese neue Querungshilfe auch entsprechend genutzt würde. „Zumal die Kronprinzenbrücke nicht allzu weit entfernt ist“, betonte Guido Röhr.

„Neuer Einzelhandel ist immer gut für die Innenstadt“

Den von Bürgermeister Bernd Poggemöller vorgestellten Plänen für die Investorenwiese steht der Vorsitzende positiv gegenüber. „Wenn neuer Einzelhandel entsteht, ist das immer gut für die Innenstadt“, sagte Guido Röhr. Skeptiker, die Löhne immer wieder schlecht reden, will er nicht zuletzt in seiner neuen Rolle als Vorsitzender der Werbegemeinschaft entschieden entgegen treten. „Für mich war und ist Löhne ein tolles Kleinod“, betonte Guido Röhr.

Den Zusammenhalt innerhalb der Werbegemeinschaft des Löhner Einzelhandels bezeichnete der neue Vorsitzende als gut. Guido Röhr: „Das liegt insbesondere auch an meinen Vorstandskolleginnen Britta Lehmann und Margit Bierbüsse-Reuter.“

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