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Die Stadt Löhne will Treffpunkte für Kinder und Jugendliche zentraler ansiedeln und damit die Angebote verbessern

Raps soll in absehbarer Zeit schließen

Löhne (WB)

Die Stadt Löhne überdenkt ihre Angebote für die Kinder- und Jugendarbeit. Grundtenor der zweijährigen Untersuchung: Die Zielgruppe soll zukünftig mehr Möglichkeiten an besser erreichbaren Orten bekommen. Beispielsweise soll in Melbergen im Frühjahr 2022 ein Jugendtreff an den Start gehen. Das Stadtteilzentrum Raps soll in absehbarer Zeit geschlossen werden, wenn an anderer Stelle eine Alternative geschaffen worden ist.

Dominik Rose

Das Stadtteilzentrum Raps soll in absehbarer Zeit geschlossen werden. Foto: Dominik Rose/Archiv

Dazu hat die Verwaltung ein Konzept entwickelt. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses werden sich in der nächsten Sitzung des Gremiums am Mittwoch, 10. März, um 18.30 Uhr in der Werretalhalle damit beschäftigen.

Die Pläne sollen nach Vorstellung der Stadtverwaltung schrittweise umgesetzt werden – „für eine zukunftsweisende, strategische und langfristige Neuausrichtung der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit“, wie es in dem Beschlussvorschlag heißt.

Im ersten Schritt ist die Einrichtung eines Jugendtreffs auf dem Gelände des Schulzentrums Melbergen zum Frühjahr 2022 vorgesehen. Die entsprechenden Ressourcen sollen im Doppelhaushalt 2021/2022, der in der Ratssitzung am 24. März vorgestellt wird, berücksichtigt werden.

Am Standort der ehemaligen Werretalschule (Bahnhofstraße) möchte die Stadt ein Zentrum für Kinder, Eltern und Familien mit passenden Angeboten sowie Beratungsleistungen etablieren. In Verbindung damit ist „absehbar eine Schließung des Stadtteilzentrums Raps an der Bergkirchener Straße sowie die Verlagerung der Büroräumlichkeiten an der Schrakampstraße vorzusehen“, schlägt die Verwaltung vor.

In Mennighüffen, möglichst in unmittelbarer Nähe zur Bertolt-Brecht-Gesamtschule, ist die Einrichtung eines weiteren Jugendtreffs vorgesehen: Dafür werden aber noch geeignete Räumlichkeiten gesucht. „Sobald eine räumliche Option gefunden ist, werden dem Ausschuss und dem Rat eine konkrete Planung sowie eine Kostenkalkulation zur Beschlussfassung vorgelegt.“

Die Fortentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit soll auch durch „die personelle und organisatorische Bündelung von Ressourcen und Zentrierung am Standort Riff“ erreicht werden. Die Verwaltung soll – nach einem entsprechenden politischen Votum – für die Umsetzung der Maßnahmen ein Finanzierungs- und Kostenkonzept vorlegen.

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