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Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Obernbeck lädt zum 14. Seifenkistenrennen

Rennwagen brauchen keine Motoren

Löhne-Obernbeck (LZ). Den großen Wanderpokal fest im Blick haben die 20 Starter beim traditionellen Seifenkistenrennen am Nordhang in Obernbeck gehabt. Auf einer Strecke von etwa 200 Meter fuhren die Jungen und Mädchen in acht Durchgängen um die Wette.

Louis Ruthe

Während des Seifenkistenrennen in Obernbeck sausen die Mädchen und Jungen die etwa 200 Meter lange Rennstrecke mit Helmen auf ihren Köpfen herunter. Im Zielbereich erwarten sie die Besuchern. Über den Sieg freut sich die Jugendfeuerwehr Gohfeld-Wittel. Foto: Louis Ruthe

Als um 13 Uhr die acht Endläufe beim 14. Seifenkistenrennen der Löschgruppe Obernbeck starteten, waren auf der Rennstrecke verschiedene, individuell gestaltete Seifenkisten zu sehen. Jeweils zwei Fahrer gingen mit ihren Kisten an den Start. »Jede Seifenkiste startet dabei insgesamt sechsmal«, sagte Torsten Stürzebecher, Jugendwart der Löschgruppe Obernbeck. So sei von jedem Team dreimal die Zeit auf der Außen- sowie Innenbahn genommen worden.

Obernbeck stellt die meisten Fahrzeuge

Die Jugendfeuerwehr Obernbeck hatte das Rennen zum ersten Mal 2001 ausgetragen und organisiert es seitdem fast jährlich. »Zweimal ist das Rennen bisher ausgefallen«, sagte Torsten Stürzebecher. Mit vier Seifenkisten stellten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr aus Obernbeck die meisten Fahrzeuge.

Neben der Jugendgruppe aus Obernbeck starteten auch Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Löhne-Bahnhof, Löhne-Ort, Gohfeld-Wittel, Mennighüffen, Enger und Spenge-Nord. Auch drei Teilnehmer starteten, die nicht den Jugendwehren angehören, so zum Beispiel die Astrid-Lindgren-Schule in Bielefeld-Sennestadt. Bei der Veranstaltung halfen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der anderen Löschgruppen. Sie kümmerten sich unter anderem auch um den Getränke- sowie Speisenstand.

Immer wieder wird geschraubt

Damit die Rennwagen während der acht Wertungsläufe einwandfrei liefen, schraubten die Jugendlichen immer wieder an ihren Seifenkisten. »Wir müssen unsere Reifen wechsel, die alten sind zu abgenutzt«, sagte Noah Besler (14). Zusammen mit Kamerad Louis Heavey (16) wechselte er im Handumdrehen die vier Reifen.

Über den Sieg des Seifenkistenrennens und damit auch den großen Pokal freute sich in diesem Jahr die vierte Mannschaft aus Gohfeld-Wittel. Mit einer Streckenzeit von 167,33 Sekunden lagen die Mädchen und Jungen vorn. Mit einer Zeit von 183,14 Sekunden belegte die zweite Mannschaft aus Löhne-Obernbeck den zweiten Platz. Die erste Mannschaft aus Enger schaffte es mit 184,61 Sekunden auf den dritten Platz.

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