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24-jähriger Bünder muss sich vor dem Schöffengericht Herford verantworten – Kennzeichen gefälscht

Streifenwagen gerammt und geflüchtet

Bünde/Kirchlengern

Ohne Führerschein, aber mit gefälschtem Autokennzeichen soll ein 24-jähriger Bünder im Oktober des vergangenen Jahres mit einem Seat Ibiza in Kirchlengern unterwegs gewesen sein. Dabei wurde er von einer Polizeistreife erwischt. Anscheinend hat der junge Mann daraus aber keine Lehren gezogen. Anders lässt sich das, was sich am 16. Dezember 2021 in Löhne ereignete, nicht erklären.

Von Hilko Raske

Ein 24-jähriger Bünder soll während einer wilden Verfolgungsjagd einen Streifenwagen gerammt haben. Foto: dpa

Dort fiel gegen 0.50 Uhr einer Polizeistreife ein Seat auf. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, drückte der Fahrer das Gaspedal durch und floh. Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Ein Abgleich des Nummernschildes zeigte, dass es sich um das gefälschte Kennzeichen handelte, das bereits im Oktober 2021 in Kirchlengern benutzt worden war. Auf dem Weg durch Löhne stoppte der Seat-Fahrer kurz, um einen Beifahrer rauszulassen. Kurz danach schloss der Streifenwagen links auf. Die Beamten stiegen aus, um den Seat zu kontrollieren. Erneut gab der Fahrer Gas, raste dort, wo nur 50 km/h zulässig sind, teilweise mit bis zu 170 Stundenkilometer durch Löhne in Richtung A30. Beim Autobahnbahndreieck Löhne fuhr er dann auf die Autobahn, um sie bei der Abfahrt Bad Oeynhausen-Nord gleich wieder zu verlassen. Während der ganzen Zeit verfolgte die Streife den Seat.

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