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Schwerer Unfall an der Ortsgrenze von Löhne-Mennighüffen zu Hüllhorst-Tengern

Zwei Autos stoßen zusammen

Löhne/Hüllhorst

Beim Zusammenstoß von zwei Autos auf der Lübbecker Straße in Löhne sind am Samstagnachmittag nur etwa 100 Meter von der Ortsgrenze zu Tengern vier Menschen verletzt worden.

Claus Brand

Ein Bild von der Unfallstelle: Nach Angaben der Polizei mussten aus dem Renault der Fahrer (43) aus Löhne und seine Tochter (11) befreit werden. Seine Frau (40) als Beifahrerin habe das Auto selbst verlassen können. Foto: Feuerwehr Löhne

In den Unfall verwickelt waren laut Polizei ein BMW mit einem Mann (35) aus Hüllhorst am Steuer und ein Renault, in dem neben dem Fahrer (43) aus Löhne, seine Frau (40) und ihre Tochter (11) saßen. Der Fahrer des Renault und das auf der Rückbank sitzende Mädchen mussten aus dem Fahrzeug befreit werden.

Gegen 14.30 Uhr hatte die Unfallmeldung die Leitstelle der Polizei in Herford erreicht. Rettungskräfte aus den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford rückten zur Unfallstelle aus. Dirk Rabeneck leitete den Einsatz der Feuerwehr, an dem aus Löhne Kräfte der Hauptwache sowie der beiden Löschgruppen Mennighüffen und Obernbeck beteiligt waren. Ebenso vor Ort am Unfallort: Feuerwehrkollegen aus Hüllhorst.

Der Renault war nach Beschreibung des Einsatzleiters in Folge der Kollision von der Straße abgekommen und ein Stück eine Böschung heruntergerutscht. In Abstimmung mit einer Notärztin, die sich um den Fahrer und dessen Erstversorgung kümmerte, wurde entschieden, das Auto mit einer Seilwinde vom unwegsamen Standort des Fahrzeugs auf die Straße zurückzuziehen, um den Mann dort aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden zunächst die beiden Türen auf der Fahrerseite und die B-Säule entfernt, um den Mann zu befreien. Die Frau in diesem Auto konnte es laut Feuerwehr zuvor selbst verlassen. Das Mädchen war von der Rückbank befreit worden. Zum eigentlichen Unfallgeschehen gab es von der Polizei bis zum Samstagabend noch keine Angaben. Sie erklärte nur, dass der BMW aus Richtung Hüllhorst und der Renault aus Richtung Mennghüffen gekommen sei.

Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 16.15 Uhr beendet. Dirk Rabeneck: „Das Drehleiter-Fahrzeug ist aber noch länger für die Unfallaufnahme durch die Polizei vor Ort geblieben.“ So habe man die Möglichkeit, die Unfallstelle auch von oben zu fotografieren. Der Einsatzleiter lobte die gute Zusammenarbeit der Rettungskräfte über Kreisgrenzen hinweg. In der Vergangenheit habe man solche Einsatzszenarien gemeinsam geübt. Das zahle sich dann in der Praxis aus, auch wenn es landesweit ohnehin Standards für solche Notfälle gibt.

Zur Unfallstelle geeilt waren auch vier Rettungswagen. Mit gesonderten Fahrzeugen waren dort zudem drei Notärzte eingetroffen. Der leitende Notarzt kümmerte sich um den organisatorischen Ablauf, in welches Krankenhaus die Verletzen kommen.

Alles in allem waren etwa 25 Feuerwehrleute aus dem Löhner Bereich und etwa 20 aus dem benachbarten Hüllhorst ausgerückt. Die Unfallstelle liegt unweit des Interkommunalen Gewerbegebietes. Dirk Rabeneck: „Eine Brücke über einen nahen Bach bildet dort die Ortsgrenze.“

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