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Interessierte werden vom Kreis Herford kontaktiert

Novavax-Impfungen ab Montag in Enger

Enger

In der Impfstelle im ehemaligen Impfzentrum in Enger werden ab der kommenden Woche Impfungen mit dem proteinbasieren Impfstoff der Firma Novavax angeboten. Das teilt der Kreis Herford mit.

Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Novavax. Foto: Alastair Grant/AP/dpa/Archivbild

Geimpft wird nach Angaben der Kreisverwaltung zunächst Montag, 28. Februar, Dienstag, 1. März, und Donnerstag, 3. März,  zu den üblichen Betriebszeiten von 12 bis 18 Uhr. Nordrhein-Westfalen erwartet für diesen Freitag die erste Lieferung des Impfstoffs.

Der Kreis hatte bereits in der vorletzten Woche eine Warteliste für Novavax-Interessenten eingerichtet. Zudem wurde eine Abfrage unter den Einrichtungen des Pflege- und Gesundheitswesens gestartet. Alle Interessierten werden nun vom Kreis Herford zwecks Terminvereinbarung kontaktiert. Weitere Personen können sich unter www.kreis-herford.de/Impfstellen oder über die Terminbuchungs-Hotline (05221/132088) ebenfalls einen Termin vereinbaren.

 Für die Impfungen mit dem Impfstoff der Firma Novavax werden Beschäftigte des Pflege- und Gesundheitswesens sowie Personen, bei denen eine Unverträglichkeit der mRNA-Impfstoffe besteht, gemäß Erlass des Landes priorisiert. Somit müssen Impfwillige einen Beschäftigten-Nachweis oder ein ärztliches Attest über eine Unverträglichkeit vorweisen.

Landrat Jürgen Müller appelliert an alle bisher Unentschlossene - insbesondere unter den Beschäftigten des Pflege- und Gesundheitswesens - sich nun mit dem Impfstoff der Firma Novavax impfen zu lassen.

"Ich bitte Sie alle das Impfangebot, das wir jetzt mit dem Novavax-Impfstoff machen können, zu nutzen. Mit einer Impfung schützen Sie sich, Ihre Liebsten und vor allem auch die Patient*innen, für die Sie da sind", so Jürgen Müller, der betont: "Jede einzelne Impfung zählt, wir brauchen Sie alle. Denn wir möchten nicht, dass es zu personellen Ausfällen im Pflege- und Gesundheitswesen kommt. Wir möchten keine Betretungs- und Beschäftigungsverbote aussprechen - aber wenn die entsprechenden Nachweise nicht erbracht werden und keine Impfung bis zum Stichtag erfolgt, werden wir das tun. So wie es die bundesweiten Regelungen und Umsetzungshinweise in NRW vorgeben".

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