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Neue Grundschule am Wiehen überzeugt mit Architektur und Wohlfühl-Atmosphäre

„Das ist ein Leuchtturmprojekt“

Rödinghausen (WB). 2300 Kubikmeter verbauter Beton, 320 Tonnen Stahl, 4000 Quadratmeter Nutzfläche – nach 15-monatiger Bauzeit ist am Samstag die neue Grundschule Am Wiehen im Herzen Rödinghausens offiziell eingeweiht worden.

Sonja Töbing

Architekt Dirk Stanczus (von rechts) überreicht den symbolischen Schlüssel an Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Schulleiterin Gaby Quest. Die neue Rödinghauser Grundschule ist pünktlich fertig geworden. Fotos: Sonja Töbing Foto:

„Das ist ein Leuchtturmprojekt für den gesamten Kreis Herford. Wir setzen damit Maßstäbe“, betonte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer voller Stolz. Die Grundschule am Wiehen sei ein zeitgemäßer, moderner Bildungsort, ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Bewegung. Ein großer Dank gelte allen beteiligten Unternehmen und deren Mitarbeitern. „Ohne den unermüdlichen Einsatz, auch an den Wochenenden, ohne die vielen geleisteten Überstunden wäre die Punktlandung zum Start des neuen Schuljahres nicht möglich gewesen“, lobte der Bürgermeister.

Bauvorhaben wie ein Action-Thriller

Mit der Einweihung der neuen Grundschule, in die auch eine 290 Quadratmeter große Biblio- und Mediathek integriert wurde, ist für Vortmeyer der Sport- und Bildungscampus Neue Mitte komplett. Auch hinsichtlich der Digitalisierung sei man Vorreiter im Kreis Herford. „Jede Schule ist an das Glasfasernetz angeschlossen“, sagte Vortmeyer.

Dann überließ er Dirk Stanczus von BKS Architekten das Wort. Dieser verglich das Bauvorhaben der Grundschule am Wiehen mit einem Action-Thriller: Das Rennen gegen die Zeit habe ständig im Vordergrund gestanden. Ein Rennen, dass man durch die hervorragende Zusammenarbeit mit allen Firmen sowie mit den Verantwortlichen der Gemeinde Rödinghausen am Ende gewonnen habe.

Schulleiterin Gaby Quest freute sich nicht minder über die Einweihungsfeier, die sie sich jedoch ursprünglich vollkommen anders vorgestellt hatte: „Mir schwebte eine Projektwoche mit Aufführungen, Hüpfburg und 1500 Besuchern vor. Aber die Corona-Pandemie hat eben alles verändert.“ Sie hoffe, dass die große Feier mit Schülern und Eltern vielleicht zum einjährigen Bestehen im kommenden Jahr nachgeholt werden könne.

Platz für 190 Schüler

Die durch den Neubau mögliche Zusammenlegung der beiden früheren Einzelstandorte Bieren und Rödinghausen hält die Schulleiterin für einen Glücksgriff. Die jetzt zweizügige Einrichtung biete derzeit ausreichend Platz für 190 Schülerinnen und Schüler, 18 Lehrkräfte und fünf OGS-Mitarbeiterinnen.

Nach dem offiziellen Teil gab es Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten in kleinen Gruppen zu besichtigen. Ein gemeinsames Mittagessen im großzügig gestalteten Foyer rundete die Einweihungsfeier ab.

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