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Tag der offenen Tür in der Biblio- und Mediathek Rödinghausen

Ein Ort der Begegnung

Rödinghausen (WB). Mit alt Bewährtem, aber auch neuen, digitalen Medien ist die Biblio- und Mediathek vor einigen Wochen eröffnet worden. Am Samstag hat das Team zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, um möglichst vielen Bücherfreunden die neuen Räumlichkeiten zu präsentieren.

Annika Tismer

Ilja Mook und Efrem Tavares verzaubern die Besucher unter anderem mit einem Scherenschnitt-Kunststück. Foto: Annika Tismer

Dabei konnten sich Interessierte auch ein Bild davon machen, wie das Angebot dort künftig aussehen soll. Im Zuge einer kleinen Talkrunde haben Andrea Mewitz als Leiterin der Biblio- und Mediathek sowie Ehrenamtliche und Kooperationspartner von den Planungen und Ideen für die Zukunft berichtet.

Denn künftig soll hier ein Ort der Begegnung entstehen. „Schüler, Kindergartenkinder und alle anderen Bürger sollen hierherkommen und ein passendes Angebot finden können“, sagte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. Um eine möglichst breite Zielgruppe erreichen zu können, wird es auch künftig immer mehr digitale Medien geben, aber auch Veranstaltungen sollen das Angebot weiterhin bereichern. „VR-Brillen, Robotik-Angebote oder VHS-Kurse sind nur einige der Dinge, die wir hier künftig gerne anbieten möchten“, sagte Mewitz. Auch die beliebten Lesenächte sollen wieder stattfinden können, außerdem soll das Medium Internet eine immer größere Rolle spielen.

Eine enge Zusammenarbeit soll es insbesondere auch mit den Kitas und Schulen geben. „Wir würden gerne Themenkisten für bestimmte Unterrichtsfächer in Anspruch nehmen. Aber auch Veranstaltungen wie Vorlesungen speziell für Schüler wären denkbar“, sagte Birgit Rollmann von der Grundschule am Wiehen.

Für Kindergartenkinder soll es auch künftig eine Art Bücherei-Führerschein geben, daneben sind auch künftig Veranstaltungen wie der Neugeborenenempfang geplant. Aber auch das Kulturfrühstück könnte ab und zu in der „Neuen Mitte“ stattfinden. Regelmäßig samstags soll es eine Vorlesestunde mit Ehrenamtlern geben. „Hier würden wir uns sehr freuen, wenn vielleicht auch der eine oder andere Mann Zeit und Lust hätte, uns zu unterstützen. Bislang haben wir meist weibliche Ehrenamtler, die zum Vorlesen hierherkommen“, sagte Mewitz.

Ganz besondere Lesungen wird es in den kommenden Jahren auf jeden Fall geben. So ist für den Oktober 2021 eine Lesung mit Carmen Korn geplant, im Jahr 2022 soll es sogar eine mit Sebastian Fitzek geben.

Was alles im neuen Zentrum in der „Neuen Mitte“ möglich ist, konnten die Besucher des Tags der offenen Tür am Samstag aber zunächst einmal im Zuge der Akrobatik-Show des „Projecto Anagrama“ sehen, welches die Anwesenden mit kleinen Kunststücken auf eine Zeitreise durch die Entstehung der Literatur entführte.

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