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Warten auf Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde

Rat ändert Hauptsatzung: »Ränghiusen« darf kommen

Rödinghausen (WB). Die nächste Hürde ist genommen: Damit auf einigen Rödinghauser Ortstafeln demnächst der plattdeutsche Namenszusatz »Ränghiusen« stehen darf, hat der Gemeinderat am Mittwoch einer dafür notwendigen Änderung der Hauptsatzung der Kommune zugestimmt. Lediglich die Vertreter der WiR-Fraktion stimmten gegen den Beschluss.

Daniel Salmon

Schon bald könnten die Ortstafeln mit der niederdeutschen Ergänzung aufgestellt werden. Foto: Kathrin Weege/Montage: WB

Wie mehrfach berichtet, hatte das Gremium in seiner Sitzung Anfang Februar mit einer notwendigen Dreiviertel-Mehrheit beschlossen, die mundartliche Namensergänzung zukünftig verwenden zu wollen. Lediglich ein CDU-Politiker und – wie nun erneut – die komplette WiR-Fraktion hatten sich damals dagegen ausgesprochen. Sie waren der Meinung, dass nicht »Ränghiusen«, sondern »Ränkhiusen«, die korrekte plattdeutsche Übersetzung des Gemeindenamens sei.

Ministerium hatte bereits zugestimmt

Direkt danach war die Ratsentscheidung dem zuständigen NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in Düsseldorf als Antrag zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt worden. Die positive Rückmeldung aus Düsseldorf war am 20. April erfolgt.

Aber wie geht es in der Sache nun weiter? »Nach Änderung und Inkrafttreten der Hauptsatzung wird nun Kontakt mit dem Kreis Herford als Straßenverkehrsbehörde aufgenommen und dort die Genehmigung der ergänzten Ortstafeln beantragt«, erklärte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer am Freitag auf Anfrage dieser Zeitung. Der entsprechende Antrag sowie Mustertafeln und die Standorte, an denen diese dann ihren Platz finden sollen, werde zur Zeit noch erarbeitet und beim Kreis eingereicht. Gibt dieser grünes Licht, können die neuen Schilder aufgestellt werden.

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