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Corona: Im Meller Teil von Bruchmühlen darf ab 21 Uhr keiner das Haus verlassen, im Rödinghauser Bereich gilt das nicht

Wenn eine Straßenseite Ausgangssperre hat und die andere nicht

Bruchmühlen (WB)

Wer in Bruchmühlen nach 21 Uhr auf die Straße geht, verstößt gegen die Ausgangssperre – oder aber auch nicht.

Kathrin Weege

Kurios: Im NRW-Teil von Bruchmühlen (rot umrandet) können die Bürger abends zeitlich unbegrenzt vor die Tür gehen, dürfen dabei aber nicht den Meller Teil des Ortes betreten. Denn: Im niedersächsischen Bereich gilt wegen hoher Inzidenzwerte im Landkreis Osnabrück eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Foto: GoogleMaps

Auf der einen Seite der Meller Straße in Bruchmühlen gilt wegen hoher Inzidenzwerte eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Auf der anderen Seite – die, an der die Else-Lichtspiele liegen – dürfen die Bürger auch nachts vor die Tür, dabei aber nicht den Meller Bereich betreten. Wie kann das sein? Bruchmühlen ist ein außergewöhnlicher Ort, gehört gleichzeitig zu zwei Bundesländern – NRW und Niedersachsen – sowie zu zwei Kreisen (Melle/Herford). „Im Landkreis und in der Stadt Osnabrück sind die Inzidenzwerte aktuell so hoch, dass seit dem 31. März eine Ausgangssperre gilt“, erklärt Jürgen Krämer. Sprecher der Stadt Melle.

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