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Wieder Geldautomatensprengung in Bruchmühlen: „Das gibt‘s doch nicht!“

Rödinghausen/Melle

Und schon wieder haben Geldautomatensprenger in Bruchmühlen zugeschlagen. In der Nacht auf Montag hat eine Explosion die Sparkassen-Filiale im niedersächsischen Teil des Ortes an der Meller Straße erschüttert. Das Foyer der NRW-Filiale des Finanzinstituts - wenige hundert Meter vom jetzigen Tatort entfernt - hatten Panzerknacker bereits im vergangenen Juli in die Luft gejagt.

Von Daniel Salmon

Die Explosion hat den Eingangsbereich der Bruchmühlener Sparkassen-Filiale verwüstet. Glassplitter sind bis auf die Meller Straße geflogen – also von einem Bundesland ins nächste. Foto: Daniel Salmon

„Das gibt‘s doch nicht! Dass das in unserem kleinen Dorf zum zweiten Mal in so kurzer Zeit passiert, ist wirklich unfassbar“, sagt eine ältere Frau, als sie am Montagmorgen das Ausmaß der Zerstörung sieht. Die Türen der Filiale, die zur Kreissparkasse Melle gehört, sind verbogen und geborsten, die Glasfronten des Gebäudes wurden herausgesprengt. Überall liegen Trümmerteile, das Foyer ist völlig verwüstet. Glassplitter sind bis auf die Meller Straße geflogen – also von einem Bundesland ins nächste. Denn die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verläuft direkt auf der Fahrbahn, das Kino gegenüber der Bank liegt auf NRW-Gebiet.

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