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Zweiter Tatkomplex im Prozess zum Gewaltausbruch am Herforder Jahnstadion – „Wir gingen erst von versuchtem Totschlag aus“

Schläge und Tritte gegen den Kopf

Herford (WB)

Zu Beginn stand sogar der Vorwurf des versuchten Totschlags im Raum, im Polizeibericht erschien aber auch dieser Vorfall nicht: Ein gewalttätiger Übergriff auf einen heute 23-jährigen Herforder auf offener Straße wird derzeit vor dem Jugendschöffengericht verhandelt.

Von Bernd Bexte

Der Angegriffene (23) konnte sich damals in eines dieser Häuser an der Werrestraße retten. Foto: Bexte

Es ist die zweite Anklage in einem Prozess, in dessen Mittelpunkt der Zusammenstoß zweier Jugendgruppen am 18. Februar 2020 am Jahnstadion steht – den der Pressebericht der Polizei ebenfalls aussparte. Wie berichtet, sollen dort Schüsse aus zwei Reizgaspistolen abgegeben, ein 29-Jähriger von einem Auto erfasst, in die Luft geschleudert und schwer verletzt worden sein. Ein Totschläger, an dem Blut haftet, wurde sichergestellt. Auch mit Messern sollen die Mitglieder zumindest einer Gruppe am Tatort erschienen sein. Die Anklage listet auch Schlagringe, einen Baseballschläger und Pfefferspray auf. Ein Auto wurde demoliert.

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