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Vier Hebammen eröffnen Geburtshaus "Wunderwerk" in Löhne

Schon vor dem Start große Nachfrage

Löhne

Gedämpftes Licht, helle Farben und ein Gefühl von Zuhause – wer die Hebammenpraxis „Wunderwerk“ betritt, fühlt sich sofort wohl. Die vier Hebammen haben viel Herzblut in die Ausstattung der 130 Quadratmeter gesteckt. Ein Teil der Räumlichkeiten wird von Januar 2022 an auch als Geburtshaus genutzt. Ein aktuell einmaliges Angebot im Kreis Herford, das schon jetzt auf große Resonanz stößt.

Von Lydia Böhne

Bürgermeister Bernd Poggemöller hat vor der Eröffnung das „Wunderwerk“ von (von links) Kira Kehlbeck, Maren Scarabis, Tanja Möller und Sabrina Fransen besucht. Im großen Kursraum mit angrenzender Terrasse soll es unter anderem Geburtsvorbereitungskurse geben.
Foto: Lydia Böhne

Mit der Eröffnung am 1. Januar verwirklicht sich für Maren Scarabis (27) eine Vision, die sich vor zwei Jahren entwickelt hat. Gemeinsam mit Sabrina Fransen (32) und Kira Kehlbeck (27), mit denen sie 2017 gemeinsam die Hebammen-Ausbildung absolviert hat, und ihrer Löhner Kollegin Tanja Möller (42) wagt die Löhnerin den Schritt vom Klinikalltag in die Selbstständigkeit. „Im Krankenhaus kümmert sich eine Hebamme um mehrere, ihr fremde Patientinnen gleichzeitig“, beschreibt Maren Scarabis den Arbeitsalltag. Das Konzept des „Wunderwerks“ sieht vor, die werdenden Mütter von Beginn der Schwangerschaft an über die Geburt bis hin zur Rückbildung zu begleiten.

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