1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Spenge
  6. >
  7. 180 Liter Freibier am Blücherplatz

  8. >

Aktion von Spenger Gastronom Volker Ziegenbruch erhält große Resonanz – Spende für Vlothoer Tierheim

180 Liter Freibier am Blücherplatz

Spenge (WB)

180 Liter Freibier hat Gastronom Volker Ziegenbruch am Samstag ausgegeben. Mitgetragen wurde die Aktion vom Autohaus Holland und dem Hundebedarfsgeschäft Lindsey & friends. Ausgeschenkt wurden Weizen, Pils und Schwarzbier, deren Haltbarkeitsdatum bald abgelaufen wäre und dann nicht mehr in den kommerziellen Ausschank hätten gebracht werden dürfen.

Daniela Dembert

Olaf Klusmann (links) und das Ehepaar Gaby und Thorsten Walkenhorst stoßen an auf die Idee von Volker Ziegenbruch, Bier, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft, zu verschenken. Foto: Daniela Dembert

„Gute Aktion, viel besser als das Bier einfach zu entsorgen“, findet Nicola Klusmann, die mit ihrem Mann Olaf und dem befreundeten Paar Gaby und Thorsten Walkenhorst auf ein Bier am Blücherplatz vorbeikam. „Schön, endlich wieder mit anderen Leuten zusammenzukommen und etwas gesellig zu sein, auch wenn es nur auf Abstand ist. Ich denke, jeder wird hier trotz Freibier seinen Obolus leisten“, sagt Thorsten Walkenhorst.

Tatsächlich war es vielen ein Anliegen, eine Spende für ihr Getränk auf dem Tresen zurückzulassen, so dass Volker Ziegenbruch kurzerhand eine Spendenkasse für das Vlothoer Tierheim Eichenhof einrichtete, das sich nun über eine Zuwendung von 235 Euro freuen kann.

Der Gastronom ist sehr zufrieden mit dem Zuspruch der Spenger und Engeraner, die die Aktion bei kühlen Temperaturen und Sonnenschein als willkommenen Anlass für einen Spaziergang in die Innenstadt nutzten. Er hatte die Aktion zuvor auf Facebook beworben. Eigentlich hätte auch noch Sonntag ausgeschenkt werden sollen, aber bereits am Samstag gegen 18 Uhr waren die Fässer leer. „Die Leute waren gesittet und haben sich auch an die Regelung gehalten, dass der Verzehr nur im Abstand von 50 Metern zu unserem Haus zulässig ist.“

Viele hätten im Sinne der Nachhaltigkeit und Müllvermeidung sogar ihre eigenen Gläser und Krüge mitgebracht. „Aus einem Glas schmeckt‘s ja auch einfach besser als aus Plastikbechern“, weiß Ziegenbruch.

Startseite
ANZEIGE