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Schachnachwuchs aus Hücker-Aschen in Bochum erfolgreich

Finalrunde knapp verpasst

Spenge (WB). »Er hat eine Variante gespielt, die ich nicht kannte, doch dabei hat er einen Springer verloren.« Treffend und »staubtrocken« analysierte der neun Jahre alte Kristjan Heidemann seine soeben beendete Schachpartie, die er mit der U12- Mannschaft der Schachgemeinschaft Hücker-Aschen gespielt hatte.

Alexander Schneider, Marla Windmüller, Kristjan Heidemann und Miro Pfeiffer bilden das U12-Team der Schachgemeinschaft Hücker-Aschen, das beim NRW-Halbfinale erfolgreich war. Foto:

Als Vizemeister des Schachverbandes OWL hatte sich das Team für das NRW-Halbfinale qualifiziert und traf dabei auf die Qualifikanten der anderen fünf nordrhein-westfälischen Regionalverbande. In den Räumen der Erich Kästner Gesamtschule in Bochum waren sieben Runden im Schweizer-System zu bestreiten.

Ungewohnte Wertung

Erstmals wurde nach einer Bedenkzeit mit »Inkrement« gespielt, das heißt, jeder Spieler erhielt pro ausgeführtem Zug und dem anschließenden Drücken der Schachuhr eine Zeitgutschrift von 15 Sekunden. Dazu kam eine etwas ungewohnte Brettpunktwertung nach dem 3-2-1-Bundesligamodus.

Der Wendepunkt gelang dem Spenger Schachnachwuchs nach holprigem Start mit einem 8:8 in der vierten Runde gegen den Nachwuchs des Bundesligaspitzenreiters SG Solingen. Danach folgte ein 10:6-Sieg über den SV Menden und ein weiteres 10:6 gegen den SK Münster und der Einzug in die Finalrunde schien möglich. Doch bei der 7:9-Niederlage in der letzten Runde gegen den Bielefelder SK fehlte genau ein halber Brettpunkt, um dieses Ziel zu erreichen.

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