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Investor plant in Spenge ein Gesellschaftshaus – Pläne konkretisiert

„Irrlicht“ soll Veranstaltungsort werden

Spenge (WB/rkl). Bereits Ende Februar hatten die Mitglieder des Spenger Ausschusses für Stadtentwicklung sich mit der Zukunft der ehemaligen Musikkneipe „Irrlicht“ am Hücker Moor beschäftigt. Ein Investor wollte dort einen Festsaal für Seminare und Hochzeiten sowie ein Gesellschaftshaus eröffnen. Da den Antragsunterlagen nicht zu entnehmen war, was darunter konkret zu verstehen war, wurde die Entscheidung über das Vorhaben vertagt, bis der Investor genauere Angaben vorlegt.

Die ehemalige Musikkneipe „Irrlicht“ in Hücker-Aschen soll zu einem Gesellschaftshaus umgebaut werden. Der Investor möchte hier Räumlichkeiten für Familienfeiern und kulturelle Veranstaltungen einrichten. Foto: Ruth Matthes

Dies ist nun geschehen. Wie den Unterlagen zur nächsten Sitzung am 18. August zu entnehmen ist, soll der ehemalige Gastronomiebetrieb künftig für Familienfeiern und Kulturveranstaltungen genutzt werden. Geplant sind ein eingeschossiger verglaster Anbau und kleinere Umbaumaßnahmen. Es soll einen kleineren Gastraum mit 22 Sitzplätzen geben sowie in einem zweiten offenen Raum maximal 42 Plätze und eine Theke.

Wochenendbetrieb

Im westlichen Teil des Gebäudekomplexes wird ein weiterer Saal mit insgesamt 186 Sitzgelegenheiten eingerichtet. Der Raum wird je nach Veranstaltung variabel genutzt, mit zweiter Theke, Bühne oder Podium. Zur Moorstraße hin werden Schallschutzfenster eingesetzt. Ein Teil der Terrasse erhält eine eingeschossige Verglasung.

Unter der Begriff „Gesellschaftshaus“, über den zuletzt wild spekuliert worden war (Stichwort Bordell), sei ein Ort für Zusammenkünfte mehrerer Personen aus einem Anlass zu verstehen, heißt es in der Vorlage. Der Festsaal sei für Kulturveranstaltungen wie Lesungen, Seminare, Vorträge, Hochzeitsfeste und Familienfeiern vorgesehen. Eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen stehe bereit. Die Räume werden nur freitags und samstags sowie an Sonn- und Feiertagen von zwischen 12 Uhr und 1 Uhr genutzt. Der Kreis Herford ist zu der Einschätzung gekommen, dass das Vorhaben planungsrechtlich zulässig ist. Dem folgt die Spenger Verwaltung.

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