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Stadt Spenge nutzt ab dem 1. Januar neue Software

Schnelleres Arbeiten in Finanzabteilung

Spenge (WB). Zum 1. Januar 2020 stellt die Verwaltung der Stadt Spenge – ebenso wie alle anderen dem kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg angegliederten Kommunen – auf eine neue Finanzsoftware um. Das bisher genutzte Programm werde nicht weiter geführt, erklärt Kämmerin Britta Jenniches. „Newsystem” heißt das neue Programm des Ulmer Unternehmens Infoma, mit dem künftig Gebührenbescheide, beispielsweise für OGS-Beiträge und Steuererhebungen, erstellt werden.

Daniela Dembert

„Newsystem” heißt die neue Software in den Finanzverwaltungen. Für den Bürger sei sie lediglich am Layout von Gebühren- und Steuerbescheiden erkennbar, sagen Kämmerin Britta Jenniches (rechts) und Finanzabteilungsleiterin Sarah Beck. Foto: Dembert

Schulungen der Mitarbeiter, Stammdatenhinterlegung und Testläufe zu Migrationen von Daten: Die Vorbereitungen zu dieser Umstellung laufen schon seit Ende 2018.

Sehr arbeitsaufwendig

Betroffen von der Änderung ist das Rechenwesen der Wirtschaftsbetriebe, des Zweckverbands der Musikschule sowie der Stadt Spenge selbst. „Für uns ist das intern sehr arbeitsaufwendig und umfangreich, zumal wir in dieser Zeit nicht personell verstärkt waren und sind”, sagt Sarah Beck, Abteilungsleiterin des Finanzwesens der Stadt.

Allerdings sei der Umstellungsprozess für die Bürger kaum merklich. „Die Steuer- und Gebührenbescheide werden sich lediglich optisch etwas verändern”, sagt Beck.

Betroffene informiert

Für die Mitarbeiter der Spenger Finanzverwaltung wird sich die Umstellung bis zur Vollendung des ersten Jahresabschlusses im neuen System, also noch bis Anfang 2021, hinziehen. „Aber die neue Software ist wesentlich anwenderfreundlicher, so dass wir künftig optimierter arbeiten können”, erklärt Kämmerin Britta Jenniches.

Eine kleine, nach außen merkliche Einschränkung gibt es dann aber doch: „Rechnungen, die jetzt anfallen, können nicht vor der dritten Januarwoche beglichen werden. Alle Betroffenen sind darüber aber frühzeitig informiert worden”, sagt Jenniches. Es werde daran gearbeitet, die Wartezeit so kurz wie möglich zu halten, verspricht die Kämmerin. “Deshalb arbeitet die Finanzabteilung der Stadt auch zwischen Weihnachten und Neujahr.”

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