Eröffnungstermin für die Calisthenics-Anlage in Spenge steht noch nicht fest

Trimm-Dich-Park wird aufgebaut

Spenge

Immer wieder war es in den vergangenen Monaten zu Verzögerungen gekommen, an diesem Wochenende wird die Calisthenics-Anlage neben der Werburger Sporthalle nun aufgebaut.

Daniela Dembert

David Landrisevits (2. von links) vom Österreichischen Sportanlagenhersteller Barzflex baut zusammen mit Michael Wieczorek (von links), Sebastian Möcker und Thomas Ratz die neue Calisthenics-Anlage neben der Werburger Sporthalle auf. Foto: Daniela Dembert

Sportgeräte für 14 Stationen des Trimm-dich-Parks hat der Österreichische Sportanlagenhersteller Barzflex geliefert. Sie werden von Fachmann David Landrisevits gemeinsam mit Mitgliedern der Kaufmannschaft aufgebaut. „Herzstück ist ein großes Gerät, das verschiedene Möglichkeiten für Klimmzüge bietet“, erklärt Sebastian Möcker. „An mehreren kleineren Stationen können weitere Körperregionen trainiert werden.“ Vom klassischen Barren über so genannte Paralletts für Liegestütze und Handstände bis zum Rückenstrecker, mit dem gezielt die untere Rückenmuskulatur gestärkt werden kann, steht verschiedenes Equipment zur Verfügung.

„Die meisten der Geräte sind universell einsetzbar und für unterschiedliche Trainingslevels geeignet“, erklärt der Betreiber des Fitnessstudios „Machbar“ und versichert, die Anlage könne altersübergreifend genutzt werden. Zu Gunsten der Sicherheit wurde in acht Zentimeter dicke Fallschutzmatten investiert, mit denen das Areal ausgepolstert ist.

Das Aufbrechen der asphaltierten Fläche, Erdaushub und das Gießen der 80 Zentimeter tiefen Betonfundamente waren im Vorfeld schon vom Spenger Tief- und Landschaftsbau-Unternehmen Centro-Bau mit Unterstützung von Mitgliedern der Kaufmannschaft übernommen worden.

„Wir sind froh, endlich richtig loslegen zu können und haben schon während des Aufbaus immer wieder positives Feedback von Passanten bekommen“, sagt Michael Wieczorek, Vorsitzender der Kaufmannschaft, die für das Projekt verantwortlich zeichnet und dafür etwa 40.000 Euro eingeworben hatte. „Der größte Teil stammt von Unternehmen aus Spenge und Umgebung und aus Reihen der Kaufmannschaft“, so Wieczorek. Bei einigen privaten Spendern habe er den Eindruck, sie unterstützten das Projekt mit der Aussicht, hier selbst Sport zu treiben. Die Deckungslücke von gut 3000 Euro habe die Stadt Spenge übernommen.

Mit einem Besuch vom TÜV ist in den kommenden zwei Wochen zu rechnen, davor darf die Anlage noch nicht genutzt werden. „Danach müssen wir schauen, wann die Coronaschutzbestimmungen eine Eröffnung zulassen“, so Wieczorek. Geplant ist eine Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten des Calisthenics-Parks durch Trainer der „Machbar“, die künftig im regelmäßigen Turnus Trainingseinheiten an der Outdooranlage anbieten wollen. Bis dahin soll auch die Beleuchtung für das Gelände verbessert werden.

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