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Werburg-Museum in Spenge stellt Programm für die erste Jahreshälfte vor – Auftakt am 19. März – Armbrustschießen bei Führung möglich

Vergangenheit zum Leben erwecken

Spenge

Der größte renaissancezeitliche Munitionsfund Westfalens ist an der Werburg gemacht worden. Neben steinernen Kanonenkugeln wurden 1600 Armbrustbolzen gefunden. Da liegt es nah, einen genaueren Blick auf die Wehrhaftigkeit der einstigen Wasserburg zu werfen.

Von Daniela Dembert

Museumspädagoge Marcus Coesfeld zeigt, was in der Werburg Neues auf die Besucher wartet: eine digitale Rallye durch die Dauerausstellung und Schießen mit einer echten Armbrust. Foto: Daniela Dembert

Das Werburg-Museum hat dazu ein neues pädagogisches Angebot geschaffen: eine Führung zum Thema Krieg und Jagd für Teilnehmer ab 14 Jahren. Höhepunkt ist das Schießen mit der Nachbildung einer historischen Armbrust. „Weil das eine sehr gefährliche Waffe ist, sperren wir einen Teil des Geländes ab und installieren um die Zielscheibe ein Fangnetz“, erklärt Museumspädagoge Marcus Coesfeld. Mehrere Waffenexperten seien für das Sicherheitskonzept zurate gezogen und eine polizeiliche Genehmigung eingeholt worden. Am Samstag, 26. März, wird dieser Programmpunkt erstmalig angeboten. Danach wird es auch als Gruppenführung buchbar sein.

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