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Haushaltsentwurf 2022 für Spenge vorgestellt – Kritik an geringen Schlüsselzuweisungen und hoher Kreisumlage

„Zahlen so unsicher wie nie“

Spenge

„Nie waren die Schätzungen so unsicher wie in diesem Jahr“, urteilt Britta Jenniches. Die Kämmerin der Stadt Spenge stellte Donnerstag gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Dumcke den Haushaltsplanentwurf für 2022 vor. Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Unwägbarkeiten, die der Krieg in der Ukraine mit sich bringt, blicken beide mit Sorge in die Zukunft.

Von Ruth Matthes

Bürgermeister Bernd Dumcke und Kämmerin Britta Jenniches stellen in einer Zeit, die von Unsicherheiten geprägt ist, den Haushaltsplanentwurf für Spenge vor. Foto: Ruth Matthes

„Als Russland in die Ukraine einmarschiert ist, hatte ich den Haushaltsentwurf gerade so weit, dass er in den Druck konnte“, erzählt Jenniches. Wie realistisch die Zahlen nun sind, sei völlig offen. „Angesichts der explodierenden Energiekosten werden die Betriebskosten gewiss steigen, auch die Inflation wird uns zu schaffen machen“, prognostiziert sie. Die Kreditzinsen drohten zu steigen. „Da auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft noch nicht absehbar sind, ist die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen und unseres Anteils an der Einkommensteuer ebenfalls völlig unklar.“

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