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Bluttat von Eilshausen: Gericht hört Gutachter und Mediziner

Spuren auf Feuerzeugen weisen auf Brüder hin

Hiddenhausen

Mit dem Obduktionsbericht durch Gerichtsmediziner Dr. Bernd Karger und Gutachten durch Vertreter des Landeskriminalamtes zu DNA-Spuren und Fingerabdrücken ist das Revisionsverfahren um die Bluttat von Eilshausen am Mittwoch fortgesetzt worden. Die beiden Brüder Isemt A. und Ferhan A. sollen den damals 30 Jahre alten Raschad A. auf offener Straße erstochen haben.

Von Karin Koteras-Pietsch

Prozess Bluttat Eilshausen vor dem Landgericht Bielefeld, Revisionsverfahren Foto: Karin Koteras-Pietsch

In seiner Urteilsbegründung führte der Richter seinerzeit aus, dass es für die Tatbeteiligung der Angeklagten klare Beweise gebe: Feuerzeuge, die neben der Leiche gefunden worden waren – eines mit der DNA von Ismet A., eines mit einem Fingerabdruck von Ferhan A. Genau deshalb fragte Dr. Tobias Diedrich, Anwalt von Ferhan A., am Mittwoch besonders intensiv nach, als Verena Brackelsberg, Kriminalbeamtin beim LKA Düsseldorf ihr Gutachten zur Untersuchung der Fingerabdrücke vortrug.

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