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Vlothoerin Kathrin Eimler hat zweites Kinderbuch veröffentlicht und schreibt für Kita-Fachzeitschrift

Der große Traum vom Schreiben

Vlotho (WB). Das Schreib-Fieber hat Kathrin Eimler fest im Griff. Seit ihren Erfolgen mit den ersten beiden „Jule“-Büchern lässt die Exteranerin ihrer Kreativität freien Lauf. Jetzt auch für die Klett-Kita-Fachverlage, die spezielle Zeitschriften und Magazine für Lehrer und Erzieher herausgeben.

Sonja Töbing

Die Exteranerin Kathrin Eimler ist als Hobby-Autorin erfolgreich. Sie hat zwei Bücher mit der kleinen Heldin Jule veröffentlicht und arbeitet auch für die Klett-Kita-Fachverlage. Foto: Sonja Töbing

„Eine Dame, die meine ,Jule‘-Bücher rezensiert hat, schlug mir vor, mich bei Klett zu melden. Da ich als Erzieherin in einer Herforder Kindertagesstätte arbeite, kenne ich mich mit der Materie aus“, berichtet die 44-Jährige, die mit ihrem Lebensgefährten und ihrer zehnjährigen Tochter Lina in der Eichholz-Siedlung lebt. Und so reichte sie schließlich einen Beitrag zum Thema Inklusion ein – mit Erfolg. „Seitdem schreibe ich regelmäßig für die fünf Mal im Jahr erscheinenden Ausgaben des Jahreszeitenordners sowie für die im selben Rhythmus veröffentlichte Publikation ,Rundum stark‘“, erzählt Kathrin Eimler, die gebürtig aus Bielefeld stammt und ein großer Schweden-Fan ist.

Praxisthemen seien schon immer ihr Ding gewesen. „Ich bin nicht so die Theoretikerin“, gesteht sie. Immer, wenn neue Ausgaben anstünden, reiche sie ihre Ideen zu pädagogischen Schwerpunktthemen ein. „Das können Klanggeschichten oder Bewegungsspiele sein, Ideen für die Gestaltung der Morgenkreise und vieles mehr.“ Pro Ausgabe schreibe sie zehn bis zwölf Beiträge, mal längere, mal kürzere. „Ich schreibe meistens abends oder am Wochenende“, erzählt die Erzieherin. Viele Ideen, die sie als Text einreiche, probiere sie später auch in der Kindertagesstätte gemeinsam mit ihren Schützlingen aus.

Reimgeschichte rund um Ritter Schnubidu

Das Schreiben mache ihr unglaublich viel Freude. „Wenn ich bei Lesungen sehe, wie meine ,Jule‘-Bücher bei den Kindern ankommen und sie bei jedem Kapitel mitgehen und mitfiebern, dann ist das ein unglaubliches Gefühl“, sagt die 44-Jährige und strahlt über das ganze Gesicht. Auch deswegen möchte sie sich noch weitere Abenteuer ihrer kleinen Heldin ausdenken. „Mein Patenkind möchte unbedingt, dass Jule noch ein Brüderchen bekommt“, sagt Kathrin Eimler mit einem Augenzwinkern. Und ihre Tochter Lina wünsche sich eine Episode, in der Jule Geburtstag feiert.

Aber auch ein neues Projekt liegt der Autorin am Herzen: Die Reimgeschichte rund um den Ritter Schnubidu. „Momentan warte ich noch auf die Illustrationen.“

Kathrin Eimlers großer Traum ist es, eines Tages vom Schreiben leben zu können. „Aber soweit bin ich noch lange nicht. Momentan würde ich mich freuen, Anfragen für Lesungen zu bekommen. Die ersten Kontakte sind geknüpft.“ Auf der Messe in Bad Salzuflen, auf der sie kürzlich gelesen habe, seien einige sehr nette Hobby-Autorinnen gewesen, mit denen sie sich gut verstanden habe. „Netzwerkarbeit ist unglaublich wichtig, und eine der Frauen hat mich sogar zu einer Veranstaltung in ihrer Heimatstadt eingeladen“, freut sich Kathrin Eimler.

Wer Interesse an den Büchern der Exteranerin hat, kann sich auf https://kathrin-eimler.de/ informieren oder sie direkt anschreiben unter kathrin@eimler.se. „Die Endung -se ist übrigens richtig. Sie steht für mein Lieblingsland Schweden“, sagt Kathrin Eimler.

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