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„Im Schatten des Zauberbergs“: Susanne Müller hat neuen Roman veröffentlicht

Die Erfolgsautorin vom Winterberg

Vlotho (WB)

Reisejournalistin Susanne Müller vom Winterberg in Vlotho hat einen neuen Roman veröffentlicht: „Im Schatten des Zauberbergs“ belegte auf Anhieb Platz eins der Beststellerliste bei Amazon. Das Buch spielt in Australien: Eine junge Frau sucht dort nach ihrer verschollenen Großmutter. Susanne Müller schreibt unter dem Pseudonym Susan de Winter.

 

Reisejournalistin Susanne Müller lässt sich in aller Welt inspirieren. „Im Schatten des Zauberbergs“ spielt unter anderem am Ayers Rock (Uluru). Foto: Susanne Müller

Als vor wenigen Tagen ihr neuer Roman erschien, staunte Susanne Müller nicht schlecht. Noch am selben Abend war ihr Werk „Im Schatten des Zauberbergs“ auf Platz eins der Beststellerliste bei Amazon geschossen. „Ich bin begeistert, damit hatte ich nie gerechnet“, freut sich die Vlothoerin.

Unter ihrem Künstlernamen „Susan de Winter“ hat die 55-Jährige bereits mehrere Bücher erfolgreich veröffentlicht. „Susan de Winter“ hat sie als Anlehnung an „Susanne vom Winterberg“ gewählt. Dort oben wohnt sie seit mehr als 30 Jahren, gibt eine eigene Kreuzfahrtzeitschrift heraus und ist etlichen Sportlern als erfolgreiche Reiterin bekannt.

Ihr neustes Buch spielt im fernen Australien: Auf dem Dachboden ihres Elternhauses entdeckt Mia (28) einen verschlossenen Koffer. Sie findet heraus, dass ihre totgeglaubte Oma in Wirklichkeit verschollen ist. An einem stürmischen Tag im November hatte sie sich mit ihrem Geliebten nach Australien abgesetzt. Mia will herausfinden, was aus ihrer Großmutter geworden ist. Sie reist nach Down Under und lernt in Sydney den selbstbewussten Rucksackreisenden Adrian kennen. Schon bald knistert es zwischen den beiden. Aber ist Adrian wirklich der Richtige und was ist damals mit ihrer Oma geschehen? Das alles erfährt Mia erst am Ayers Rock. Im Schatten des Zauberbergs kommt die Wahrheit ans Licht.

Als Autorin und Reisejournalistin kennt Susanne Müller etliche Ecken dieser Erde. „Sydney zählt für mich eindeutig zu den schönsten Städten der Welt“, schwärmt sie. Die Vlothoerin war schon mehrfach dort, übernachtete einmal auch in dem preisgekrönten Hostel „Sydney Harbour YHA – The Rocks“ – genau wie Mia und Adrain, die beiden Hauptfiguren ihres neuen Romans. Immer wieder lässt die Autorin eigene Erlebnisse ihrer Reisen in ihren Romanen einfließen, das hält die Handlung zusätzlich lebendig und kurzweilig.

Als im Frühjahr die Recherche zu ihrem neuen Buch begann, ahnte Susanne Müller noch nicht die Unwägbarkeiten, die sie diesmal erwarteten. Anfang März hatte sie sich nach Australien aufgemacht, um einige der Schauplätze ihres Romans selbst zu erkunden. Ein kurzer Aufenthalt in Sydney, ein Abstecher nach Tasmanien – plötzlich spielte die Welt verrückt. Die Nachrichten im fernen Australien ließen nichts Gutes erwarten. Europa schloss die Grenzen, Flüge in die Heimat wurden coronabedingt reihenweise gestrichen. Die Heimreise führte schließlich über Tokio, gut 50 Stunden dauerte die Odyssee bis zurück nach Vlotho.

Etliche Notizen für ihren gerade erschienenen Roman hat Susanne Müller mit Stiften in ein Notizbuch geschrieben. Der Feinschliff folgte anschließend am Computer. Beim Kaffee in der Küche und mit einem Glas Wein auf dem Sofa entstanden etliche Seiten. „Aber auch früh morgens im Bett. Ich habe mir oft den Wecker eine Stunde früher gestellt und dann dort geschrieben“, erzählt sie.

Die Vlothoerin liebt das Schreiben, der jüngste Erfolg ist ein zusätzlicher Ansporn. Den Lesern scheint ihr anschaulicher, begeisterungsfähiger Schreibstil zu gefallen. Während ihr aktuelles Buch „Im Schatten des Zauberbergs“ weiter die Bestenliste anführt, landen prompt auch vorangegangene Bücher von ihr jetzt noch einmal weit vorne in den Hitlisten.

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