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Waldstück bei Vlotho wird gerodet

Kein Platz für Wildschweine an der A2

Vlotho

Ein kleines Waldstück an der A2-Anschlussstelle Vlotho-West, in dem sich regelmäßig Wildschweine herumtreiben, wird gerodet. So sollen Wildunfälle auf der Autobahn vermieden werden.

Ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Wildsau kann sehr gefährlich werden. Foto: dpa

Das Wäldchen südlich der A2 im inneren Teil der Anschlussstelle macht Platz für eine Insektenwiese, entsprechendes Saatgut wird ausgebracht. Im nördlichen Teil der A2 werden die Pflanzen nach Angabe von Autobahn Westfalen „auf den Stock gesetzt“, also bis auf wenige Triebe zurückgeschnitten.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 17. Januar. Am Mittwoch, 19. Januar, muss die Anschlussstelle Vlotho-West in Fahrtrichtung Hannover von 9 bis 15 Uhr gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Herford-Ost. Ende der Woche soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Im Bereich Vlotho/Exter gibt es viele Wildschweine. Daher wurden etwas weiter östlich der Anschlussstelle Vlotho-West im Bereich der Talbrücken Exter und Steinegge Wildschutzzäune errichtet. In der Anschlussstelle ist es nicht möglich, die Fläche mit einem Zaun zu schließen.

Bei Unfällen mit einem Wildschwein mit 180 Kilogramm Gewicht entstehen bereits bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h erhebliche Schäden am Fahrzeug. Je schneller das Fahrzeug, desto größter die Schäden und umso höher die Gefahr, dass sich Personen schwer verletzen. Um dies zu vermeiden, wird nun gerodet.

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