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Stadt und Glasfaser Nordwest unterzeichnen Kooperationsvertrag

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Vlotho

Die Stadt Vlotho und das in diesem Jahr gegründete Oldenburger Unternehmen Glasfaser Nordwest haben jetzt eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung  für den Glasfaserausbau unterzeichnet. Danach wird Glasfaser Nordwest  mehr als 4300 Haushalte und Unternehmensstandorte  im Kernstadtbereich und im Ortsteil Bonneberg mit Glasfaser erschließen. Baubeginn soll Anfang des Jahres sein.

Von Joachim Burek

Sascha Zink (Glasfaser Nordwest) und Bürgermeister Rocco Wilken unterzeichnen im Beisein von Florian Nierke (Kommunalbeauftragter bei Glasfaser Nordwest), Michael Fißmer und Bernd Adam (Stadtwerke) die Kooperationsvereinbarung. Foto: Joachim Burek

„Der nun mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung auf den Weg gebrachte flächendeckende Ausbau ist eine Wertsteigerung für die Stadt“, betonte Bürgermeister Rocco Wilken bei der Präsentation der Partnerschaft am Mittwoch im Rathaus.

Zuvor hatte er gemeinsam mit Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik bei Glasfaser Nordwest, eine Vereinbarung über den regionalen Glasfaserausbau unterzeichnet. In den darin vereinbarten Aufgaben und Anforderungen wird als gemeinsam Zielvorgabe formuliert, Vlotho schnell und zielführend mit modernen FTTH-Anschlüssen auszustatten und so die Digitalisierung in der Region voranzutreiben.

Schon 50.000 Haushalte versorgt

Das Oldenburger Unternehmen versorge inzwischen 50.000  Haushalte und habe mit der Telekom Technik einen erfahrenen Tiefbaupartner. Das von den Vermarktungspartnern EWE und Telekom gegründete Joint Venture solle bereits Anfang 2023 mit dem Ausbau der neuen Infrastruktur starten, warb Zink. „Ich freue mich sehr, dass wir an dem bisherigen Erfolg im Kreis Herford anknüpfen und nun die Stadt Vlotho mit Glasfaser versorgen werden“, sagte Zink.

Das neue Glasfaser-Ausbaugebiet in  der Stadt Vlotho. Foto: Glasfaser Nordwest

Surfen mit 1000 Mbit/s

Wie Bürgermeister Wilken, Sascha Zink und Florian Nierke, Kommunalbeauftragter des Unternehmens, mitteilte, werde die neue Infrastruktur bis in die Häuser und Wohnungen verlegt. „In der frühen Ausbauphase werden die Hausanschlüsse sogar kostenlos möglich sein“, versicherten Zink und Nierke.  Bei dem Ausbau werde auf klassische Kupferkabel verzichtet.  Das ermögliche ein nahezu störungsfreies Netz mit stabilen Bandbreiten über große Entfernungen. Somit würden die Bürger im Ausbaugebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit/s surfen können, so die Unternehmensvertreter, die mit einer Bauzeit von einem Jahr rechnen. Die Anwohner der betroffenen Ausbaubereiche würden rechtzeitig vor Baubeginn unter anderem über Flyer oder die Homepage des Unternehmens informiert.

Vermarktung ab  1. März 2023

Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter sei, vertreibe es keine Endkundenprodukte. Ab dem 1. März 2023 würden daher die Partner EWE und Telekom in Vlotho mit der Vermarktung der Produkte beginnen.  Perspektivisch würden weitere Open-Acess-Kooperationen folgen, um den Kunden vor Ort noch mehr Freiheiten bei der Wahl des Internetanbieters zu ermöglichen, so Zink abschließend.

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