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Siebtklässler nehmen an deutsch-polnischer Begegnungswoche im GESW teil

Schüler gestalten gemeinsam Europa

Vlotho (WB). Deutsch-polnische Schülerbegegnung gehört zu den traditionellen Weiterbildungsschwerpunkten des Gesamteuropäischen Studienwerks (GESW) in Vlotho. Insgesamt 19 Siebtklässler des Weser-Gymnasiums und des befreundeten Gymnasiums aus der polnischen Partnerstadt Lubsko hatten dazu jetzt Gelegenheit.

Joachim Burek

Die Siebtklässler aus der polnischen Partnerstadt Lubsko und vom Weser-Gymnasium treffen sich zu einer Begegnungswoche im Gesamteuropäischen Studienwerk. Die mitgebrachten Flaggen zeigen: Es geht um das Thema Deutschland und Polen im vereinten Europa. Foto: Joachim Burek

Für eine Woche war eine Schülerdelegation aus Lubsko mit ihren Lehrerinnen, Dorota Kacprzak und Joanna Orlinska, jetzt nach Vlotho gereist, wo das GESW sie zu einem Schüler-Begegnungsseminar unter dem Titel »Deutschland und Polen im Wandel – aus der Geschichte lernen – die Zukunft gestalten« eingeladen hatte.

Unter der Leitung von Dr. Gerhard Schüsselbauer und Dr. Mariella Gronenthal vom GESW trafen die polnischen Gastschüler im Studienwerk auf ihre Altersgenossen aus dem WGV, die betreut von ihren Lehrerinnen Sigrid Knollmann und Jutta Riepe an dem Seminar teilnahmen.

Stadtbesichtigung als Einstieg ins Programm

Gleich zum Auftakt der Begegnung gab es zum Kennenlernen für die beiden Gruppen ein Lernspiel unter dem Titel »Tour d’ Europe (Lerne Europa kennen)« und im Anschluss eine Stadtbesichtigung in Vlotho.

»Wir vermitteln hier gleichsam ›Erlebte Landeskunde‹, bei der die Gastschüler auch einen Blick in das Alltagsleben ihrer deutschen Mitschüler werfen können«, erläuterte Gerhard Schüsselbauer. Dazu gehörte natürlich auch der Besuch einer Unterrichtseinheit am Weser-Gymnasium sowie ein Besuch bei den verschiedenen Gastfamilien der Weser-Gymnasiasten.

Verständigung auf Englisch klappt gut

Untergebracht waren beide Schülergruppen während der Begegnungswoche im Gesamteuropäischen Studienwerk, wo auch zahlreiche Programmpunkte der Begegnung stattfanden. »Die Verständigung zwischen den Schülern lief auf Englisch und war auch bereits in dieser Altersgruppe überhaupt kein Problem«, freute sich Schüsselbauer.

Schwerpunkt der Seminararbeit war die Bearbeitung der Themenstellung »Deutschland und Polen gemeinsam in der EU – gemeinsam Zukunft gestalten«. Dazu gab es unter anderem Workshops, in denen die Mädchen und Jungen die Vision vom Zusammenleben in Europa respektive in Deutschland und Polen in 20 Jahren entwickeln sollten.

Exkursionen und gemeinsame Erlebnisse

Vor der Ergebnispräsentation am Schlusstag der Begegnung stand außerdem eine gemeinsame Exkursion in die benachbarte Rattenfängerstadt Hameln mit Stadtbesichtigung auf dem Veranstaltungsprogramm.

Dr. Gerhard Schüsselbauer dankte in Zusammenhang mit dem Zustandekommen der Begegnung insbesondere Dr. Zbigniew Wilkiewicz und Dr. Angelika Germ-Wilkiewicz vom Partnerschaftsverein Vlotho-Lubsko für ihre engagierte Unterstützung bei der Umsetzung und Organisation der deutsch-polnischen Schülerbegegnungswoche.

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