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Vereine müssen Hygiene- und Abstandsregeln beachten – kein Wettkampfbetrieb

Sporthallen sind wieder geöffnet

Vlotho (WB/jg). Die meisten Vlothoer Sporthallen dürfen ab Samstag vor Pfingsten, 30. Mai, wieder von den Vereinen genutzt werden. Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in einer Halle aufhalten dürfen, ist streng begrenzt. Sie ist von der Größe der Halle abhängig und schwankt erheblich.

Die Sporthallen öffnen wieder. Handballer wie im Bild Anna Lena Viole vom Frauen-Bezirksligisten TuS Westfalia Vlotho-Uffeln dürfen wieder trainieren. Foto: Lars Krückemeyer

Im einzelnen sind folgende Nutzerzahlen festgelegt worden: Dreifachsporthalle am Jägerort maximal 20 Personen je Hallendrittel; große Sporthalle am Weser-Gymnasium maximal 16 Personen in der 1/3-Halle und 20 Personen in der 2/3-Halle; Einfachsporthalle am Weser-Gymnasium maximal 20 Personen (nutzbar erst ab 8. Juni wegen vorgezogener Grundreinigung); Gymnastikhalle am Weser-Gymnasium maximal 8 Personen; Doppelsporthalle an der Grundschule Vlotho maximal 24 Personen pro Hallenhälfte; Sporthalle an der Hans-Schwarze-Grundschule maximal 20 Personen; Sporthalle am Grundschulstandort Bonneberg maximal 9 Personen; Sporthalle an der Grundschule Exter maximal 14 Personen.

Weiter gesperrt bleibt die Sporthalle an der Grundschule Uffeln, weil dort die Dusch- und Umkleideräume renoviert werden. Alle städtischen Sporthallen bleiben an den Wochenenden und Feiertagen bis auf weiteres geschlossen, ebenso während der Sommerferien (vom 29. Juni bis 11. August).

Umfangreiche Hygienemaßnahmen

Um die Sporthallen nutzen zu können, müssen umfangreiche Hygienemaßnahmen beachtet werden. Die Vereine müssen vor Wiederaufnahme des Hallensportbetriebes bestätigen, dass die Übungsleiter in die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingewiesen wurden und dass diese sich zur Einhaltung verpflichten. Auch die Gruppen, die bis zu den Sommerferien die Sporthallen nutzen werden, müssen der Stadt genannt werden. Der Sport- und Trainingsbetrieb müsse laut Corona-Schutzverordnung bis auf weiteres kontaktfrei ausgeübt werden und jeglicher Wettkampfbetrieb ist noch nicht zulässig.

Die Dusch-, Wasch- und Umkleiden in den Vlothoer Sporthallen stehen noch nicht wieder zur Verfügung. Weil diese Räume sowohl von den Schulen als auch von den Vereinen genutzt werden, müsse das Hygienekonzept hier noch angepasst werden. „Da dies noch etwas Zeit in Anspruch nimmt, erfolgt die Öffnung der Sporthallen zunächst noch mit der Einschränkung, dass diese Räumlichkeiten nicht genutzt werden dürfen. Dies gilt auch für das Betreten der Hallen durch Zuschauerinnen und Zuschauer. Wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen, aber nur so kann eine schnelle Wiederöffnung unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich gemacht werden“, heißt es in einem städtischen Infoschreiben an die Vereine.

Nutzer müssen sich eintragen

Ähnlich wie in Restaurants oder bei Gottesdienstbesuchen müssen die Namen und Adressen der Nutzer erfasst werden, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können. Während des Sports soll zwischen den Sportlern ein Sicherheitsabstand von 1,50 Metern eingehalten werden. „Im Idealfall“ sollten Kleingruppen stets identische Zusammensetzungen haben.

Die Einzelheiten der Hallennutzung unter Corona-Bedingungen regeln die „Gemeinsamen Eckpunkte der kreisangehörigen Städte und Gemeinden und des Kreises Herford zur Nutzung der kommunalen Sporthallen für den Vereinssport“, auf die die Stadt Vlotho die Vereine hinweist. Für weitere Informationen wird an den Kreissportbund verwiesen.

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