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Nachbargebäude auf der Lohe wird umgebaut – Umzug im Sommer

THW verlässt die alte Funkstation

Vlotho (WB). Das Technische Hilfswerk Vlotho – es ist zuständig auch für Bad Oeynhausen und Löhne – zieht im Sommer um: Die ehemaligen Räumlichkeiten an der Bleichstraße oben auf der Lohe sind zu klein geworden und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. In unmittelbarer Nachbarschaft hat die Hilfsorganisation des Bundes ihr neues Quartier gefunden.

Jürgen Gebhard

An diesem Gebäude an der Bleichstraße ist das THW Vlotho seit 1968 beheimatet. Die Räumlichkeiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg vom Britischen Militär als Funkstation genutzt wurden, sind viel zu zu klein und in keinem guten Zustand.. Foto: Jürgen Gebhard

Für das THW werden Räumlichkeiten der ehemaligen Firma Horstmann-Fördertechnik an der Straße Loher Busch umgebaut. In einer früheren Fabrikationshalle stehen demnächst die Fahrzeuge. Im Bürogebäude werden unter anderem die Sanitäranlagen und Umkleiden für Frauen und Männer sowie Büros, Küche, Schulungsräume und Werkstatt eingerichtet. Die Gesamtfläche, die den 40 Aktiven künftig zur Verfügung steht, vergrößert sich von etwa 300 auf 450 Quadratmeter.

Drei schwere Lastwagen – unter anderem mit Kran –, zwei Mannschaftstransporter, außerdem ein Bootsanhänger und verschiedene andere Anhänger müssen sicher untergestellt werden. THW-Ortsbeauftragter Andreas Bartels: „Auch für unsere Helfer reicht der Platz einfach nicht mehr aus.“

Im Jahr 1968 hatte das THW das zuvor als Funkstation genutzte Gebäude an der Blaichstraße bezogen. Letzter Nutzer sei die britische Armee gewesen, berichtet Bartels. Das Gebäude gehört inzwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Dieser Bundesbetrieb hat nun auch den neuen Standort gemietet.

Finanzielle Unterstützung

Bei der Einrichtung der Räumlichkeiten wird der Ortsverband von der Helfervereinigung (dem Förderverein) unterstützt. Mit Datum vom 24. September 2019 hatte deren Vorsitzender, der Vlothoer SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwarzte, bei den Städten Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho und beim Kreis Herford um finanzielle Unterstützung gebeten. Gut 82.000 Euro würden für die Einrichtung des neuen Standortes benötigt. Ein Großteil werde vom THW aus Eigenmitteln aufgebracht. Es bleibe jedoch eine Lücke von knapp 36.000 Euro, die nicht durch das THW geschlossen werden könne.

Der Kreis habe inzwischen zugesagt, einen Anteil zu übernehmen, so Schwartze zum WESTFALEN-BLATT. Und der Löhner Rat hat gerade beschlossen, den erbetenen Anteil von 6000 Euro zu übernehmen: „Ich hoffe, dass auch Vlotho und Bad Oeynhausen sich beteiligen.“

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