1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Vlotho
  6. >
  7. U&D-Verein plant die Kultparty

  8. >

Festival vom 31. Juli bis 2. August – Landwirte müssen noch zustimmen

U&D-Verein plant die Kultparty

Vlotho (WB). Die Vorbereitungen für das kommenden Umsonst & Draußen-Festival auf den Weserwiesen vor dem Kraftwerk Veltheim sind angelaufen. Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Veranstalter vom Vlothoer Verein Festivalkult jetzt den Beschluss zur Ausrichtung des Festivals vom 31. Juli bis 2. August gefasst. „Voraussetzung ist allerdings, dass die derzeit laufenden Verhandlungen mit den Landwirten zur Nutzung der Flächen an der Weser positiv abgeschlossen werden“, erklärte Vereinssprecherin Linda Rolfsmeyer auf Anfrage.

Joachim Burek

Das U&D-Festival am ersten Augustwochenende in Vlotho ist Kult. Tausende Musikfans feiern dort mit den Bands. Foto: Frank Lemke

Zuschnitt und Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen seien in jedem Jahr mit den Landwirten unter anderem aufgrund der Fruchtfolge auf den betroffenen Feldern abzustimmen. „Zudem haben sich zum Teil die aktuellen Pacht- und Besitzverhältnisse für die betroffenen Flächen geändert“, erläuterte Linda Rolfsmeyer.

Geklärt hatte sich bereits in den Vorwochen die Zusage für das Festival durch die Kraftwerksgesellschaft. Die im Zuge des Abbaus der Werkes notwendigen Rückbaumaßnahmen unter anderem an Leitungen unter dem Festivalgelände fänden erst im kommenden Jahr statt, so dass das Areal für das Festival 2020 zur Verfügung stünde, ergänzte Wolfgang Kuhlmann vom Organisationsteam des Festivals.

Gespräche mit Bands laufen

„Aufgrund dieser Gespräche sind wir mit der Band-Akquise etwas später dran, aber dennoch schon weit fortgeschritten“, informierte Linde Rolfsmeyer. Mit zahlreichen Bands gerade für die Hauptbühnen sei man schon einig. „Aber das komplette Band-Programm können wir erst Mitte März offiziell bekannt geben“, teilte sie mit. Im Schnitt präsentiere das Festival in jedem Jahr etwa 500 nationale und internationale Künstler, so die Organisatoren.

Neue Konzepte für Festival-Aufbau

Für die Vorplanung zum Aufbau des Festivals hatte es am Wochenende bereits eine Begehung des Geländes gegeben, berichtete Wolfgang Kuhlmann. „Wir sind aktuell dabei, einige Konzeptänderungen an der Struktur des Festivalaufbaus zu erarbeiten. Die Erfahrungen des Vorjahres machen das notwendig“, so Kuhlmann. So habe es beispielsweise durch die Hinzunahme der neuen Techno-Area akustische Überschneidungen mit anderen Aktions- und Bühnenbereichen gegeben. „Um dies künftig zu vermeiden, überlegen wir, das Gelände um das Areal hinter der Bahndammbühne und dem Blaulichtviertel – sonst Teil des Campingplatzes – zu erweitern.“ Auch habe sich die Budengasse aus Händlerständen, die 2019 erstmals ausprobiert worden war, nicht als so glücklich erwiesen. Wolfgang Kuhlmann: „Hier werden wir wieder zur Händlermeile an der Weserseite zurückkehren“.

Startseite