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Frontalzusammenstoß auf Osnabrücker Straße in Bünde

Polizei beschlagnahmt nach Unfall Handys

Bünde/Rödinghausen 

Bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos am Mittwochabend zwischen Bünde-Ahle und Rödinghausen sind zwei Männer schwerst und ein dreijähriger Junge leicht verletzt worden. Ein Autofahrer hatte wohl während der Fahrt telefoniert. Ob das ein Grund für den Unfall war, ist Teil der Ermittlungen.

Von Christian Müller

Die beiden Autos  hatten nach dem Unfall nur noch Schrottwert. Foto: Christian Müller

Der schwere Zusammenstoß ereignete sich gegen 22.15 Uhr. In Höhe der Hausnummer 528 krachten auf gerader Strecke ein 24-jähriger Osnabrücker mit einem Ford Focus und ein 34-jähriger aus Melle mit einem Toyota Avensis zusammen. Beide Fahrer erlitten schwerste Verletzungen und mussten aufwendig von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. 

In dem Toyota saß der dreijährige Sohn des 34-Jährigen, er erlitt glücklicherweise lediglich leichte Verletzungen, teilte ein Polizeisprecher vor Ort mit. Ersthelfer hatten den Jungen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Auto befreit und betreut. Sein Vater (34) musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph Westfalen in ein Osnabrücker Krankenhaus geflogen werden.

Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls vor Ort. Foto: Christian Müller

Warum es zu dem Unfall kam, ermitteln Experten des Verkehrskommissariats. Nach ersten Ermittlungen hatte der 34-Jährige während der Fahrt telefoniert. Ob das allerdings angesichts der Ablenkung zu dem Unfall führte, ist Teil der Untersuchungen.

Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt, beide Wagen hatten nach dem Unfall nur noch Schrottwert. Sie wurden sichergestellt - ebenso wie die Mobiltelefone der Unfallbeteiligten. Die Spurensicherung und Unfallaufnahme dauerte bis in die Nacht hinein, währenddessen blieb die Unfallstelle gesperrt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit etwa 120 Einsatzkräften vor Ort. 

Die beiden Autofahrer mussten mit viel Aufwand aus ihren Fahrzeugen befreit werden. 120 Rettungskräfte waren im Einsatz. Foto: Christian Müller

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