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Arbeit mit Geflüchteten in Pandemiezeiten: Marian Staubach und Team wollen Welcome-Café in Höxter bald öffnen

Aus Flüchtling wird IT-Fachmann

Höxter

Viele Flüchtlinge in Höxter leiden unter den Corona-Beschränkungen. Kein Deutschunterricht, keine Hilfe bei den Hausaufgaben, keine Treffen im Welcome-Café in Höxters Grubestraße 28 – die Pandemie hat die Kontakte sehr eingeschränkt. „Wir bleiben aber immer per Telefon und E-Mail erreichbar“, sagt Marian Staubach (33), der Vorsitzende des Vereins „Welcome“. Staubach aus Bödexen, von Beruf Bauleiter im Kanalbau, ist im Herbst 2020 in die Fußstapfen von Malalai Ansari und ihrer Vorgängerin Heike von Brook getreten, die „Welcome“ in Höxter lange geprägt haben.

Von Michael Robrecht

Bim Zuhören und Aufeinanderzugehen lernt man, mehr Verständnis für fremde Kulturen aufzubauen: Amdi Abdi Rihin und ihre Töchter Sabrina und Sarah zeigen Marian Staubach und Rita Esau im Café, wo ihre Heimat Somalia auf dem Globus liegt. Foto: Michael Robrecht

Der 33-Jährige ist seit dem Gründungsjahr 2015 mit dabei und für viele Geflüchtete ein Ansprechpartner, ein Freund und Unterstützer. Zusammen mit Rita Esau (2. Vorsitzende), Karl-Heinz Börger (Schriftführer), Caroline Maas (Kassenwartin) und Gabriele Popp-Linder versucht er, in Corona-Zeiten für dieses Jahr ein nützliches Angebot für die in Höxter lebenden Geflüchteten auf die Beine zu stellen. Marian Staubach hofft, dass spätestens ab Mai das Café wieder geöffnet werden darf. „Wenn auch mit Auflagen, aber schon 2020 und 2021 haben wir gezeigt, dass das mit Hygieneregeln gut geht, auch wenn man mit einigen Flüchtlingen intensiv über den Sinn von Gesichtsschutz oder einer Impfung sprechen und sie überzeugen muss“, berichtet „Welcome“-Vorsitzender Staubach.

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