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So können Gewerbetreibende im Kreis Höxter mitmachen

An die Luca-App angebunden

Kreis Höxter

Das Gesundheitsamt des Kreises Höxter kann zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen zukünftig auch die Daten der Luca-App nutzen. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen wurden kurzfristig geschaffen.

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Kunden werden in Geschäften mit einem QR-Code in Empfang genommen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Eine Freischaltung durch den Anbieter steht noch aus, soll aber in Kürze erfolgen. „Mit der Luca-App nutzen wir ein vielversprechendes Angebot, das besonders für unsere Gastronomie und den Einzelhandel interessant ist“, freut sich Landrat Michael Stickeln.

Die Idee hinter Apps wie Luca: Künftig könnten Gastronomen, Einzelhändler oder Konzertveranstalter ihre Besucher etwa mit einem sogenannten QR-Code in Empfang nehmen, den diese mit der App auf ihrem Handy scannen können. „Damit wären die Besucher sozusagen eingecheckt. Im Fall einer Infektion können ihre Daten direkt und verschlüsselt an das Gesundheitsamt übermittelt und hier ausgelesen werden“, erklärt Manuel Pawlik, Leiter der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation des Kreises Höxter.

Kontaktverfolgung wird einfacher

Das würde die Arbeit der Kontaktnachverfolgung deutlich vereinfachen. „Weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens sind besonders für die Veranstaltungsbranche oder die Gastronomie enorm wichtig. Gleichzeitig muss die Eindämmung der Pandemie oberste Priorität haben. Intelligente App-Lösungen sind dabei ein wichtiger Baustein“, so Landrat Stickeln. „Wichtig ist jedoch, dass viele Leute mitmachen.“

Gewerbetreibende, die die Luca-App verwenden möchten, finden auf der Corona-Internetseite des Kreises Höxter unter www.kreis-hoexter.de/5570 eine Anleitung. „Wichtig ist, dass die Gewerbetreibenden ihren sogenannten ‚privaten Schlüssel‘, den sie bei der Einrichtung erhalten, gut aufbewahren. Dieser ermöglicht es, dass dem Gesundheitsamt im Ernstfall die Daten übermittelt werden können“, so Abteilungsleiter Manuel Pawlik.

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