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Verwaltung schlägt Politik vier Zonen im Stadtgebiet vor

Bad Driburg weist Windkraftflächen aus

Bad Driburg

Der Wipperberg südlich des Bilster Berges, eine Fläche östlich vom Schörenberg, auf der Emder Höhe sowie am Bittertalbach zwischen Altenheerse und Gehrden will die Verwaltung der Politik als Windkraftflächen vorschlagen.

Auch in Bad Driburg müssen Windkraftflächen ausgewiesen werden. Foto: Frank Spiegel

Sie sind zwischen 25 und 116 Hektar groß, insgesamt betragen sie 284 Hektar.

Bund und Land haben die Städte und Kommunen dazu verpflichtet, weitere Flächen für Windkraftanlagen zur Verfügung zu stellen.

Auch die Stadt Bad Driburg ist aufgefordert, entsprechende weitere Zonen auszuweisen, die in Zukunft für Windkraftanlagen genutzt werden können.

Aktuell erarbeitet die Stadtverwaltung Bad Driburg einen neuen Plan für potenzielle Windkraft-Zonen. Dieser muss bis zum 1. Februar 2024 rechtswirksam sein.

„Wenn wir einen zukünftigen Wildwuchs von verstreut liegenden Windrädern auf unserem Stadtgebiet vermeiden möchten, müssen wir jetzt gezielt mögliche Zonen für Windkraftanlagen ausweisen. Die Windenergie soll sich auf Standorte im Stadtgebiet mit jeweils mehreren Anlagen konzentrieren“, erklärt Bürgermeister Burkhard Deppe.

Bei der Ausweisung potenzieller Windkraftzonen wurden in einem ersten Schritt zunächst diejenigen Bereiche ermittelt, die sich für die Errichtung von Windenergie-Anlagen nicht eignen.

Die danach verbleibenden Flächen stellen den Planungsraum dar. Nach Abzug weiterer Tabuzonen, begann die Bewertung der verbliebenen Flächen, um ihre jeweilige Eignung festzustellen. Dabei wurden insbesondere eine mögliche Lärmbelästigung von Anwohnern durch die Windräder berücksichtigt und auch der negative Einfluss auf Erholungs- und Kurgebiete sowie Schutzzonen (Artenschutz).

Sorgfältige Bewertung

Weitere Aspekte, die bei der Bewertung der Eignung einer Fläche herangezogen wurden, sind der Windeinfall in die Zone, die Pläne anderer Kommunen zur Platzierung ihrer Windkraftzonen und die Wirtschaftlichkeit eines Standortes. Letzteres umfasst zum Beispiel die Frage, wie gut eine Zone bereits durch befahrbare Wege und durch Leitungen erschlossen ist.

Nach der sorgfältigen Bewertung aller zur Verfügung stehenden Flächen  konnten sämtliche in Betracht kommenden Bereiche in eine Reihenfolge gebracht werden.

Die Stadt Bad Driburg wird nun dem zuständigen Ausschuss die vier Zonen  vorschlagen, die sich besonders gut zur Nutzung von Windenergie eignen

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