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„Dorf.Zukunft.Digital“: Neue Internetseite, Dorf-Funk-App und Medienraum in Dringenberg

Bischof Bernhard hat ein Smartphone

Bad Driburg-Dring...

Traditionell gedenken die Dringenberger am 2. Februar dem Stadtgründer Bischof Bernhard (1277 bis 1341). Der hat neuerdings sogar ein Smartphone bekommen – zumindest im Logo der Projektgruppe „Dorf.Zukunft.Digital“. Die Ehrenamtlichen haben haben jetzt sowohl die neue Internetseite der Ortschaft als auch die Dorf-Funk-App freigeschaltet.

Dennis Pape

Setzen sich mit ihren Mitstreitern für die Digitalisierung ein: Die Lotsinnen Ingrid Pape (links) und Jessica Krüger sowie Kümmerer Markus Beller. Foto: Dennis Pape

„Der Bischof-Bernhard-Tag erinnert uns alle an unsere Wurzeln – damals wurde die Grundlage für unsere tolle Dorfgemeinschaft gelegt. Mit unserer Arbeit wiederum wollen wir einen Teil dazu beitragen, diese Gemeinschaft mit digitalen Hilfsmitteln zukunftsfähig aufzustellen“, erläutert Ingrid Pape, eine der ausgebildeten Digital-Lotsinnen der Gruppe. Monatelang haben die Ehrenamtlichen weitestgehend im Hintergrund gearbeitet und sich speziell fortbilden lassen – jetzt können und sollen die Ergebnisse von allen Dringenbergern und Siebensternern genutzt werden.

Neu gestaltet wurde unter anderem die Internetseite www.dringenberg.de . Hier gibt es nicht nur Aktuelles aus der Ortschaft, sondern im Service-Bereich auch Terminkalender, Corona-Infos oder die Belegung der Stadthalle. Außerdem können sich Vereine und Institutionen auf dieser Plattform vorstellen. „Wir haben die Vereine, die sich bereits auf der ehemaligen Website präsentiert haben, in die neue eingepflegt. Selbstverständlich können sich alle Interessierten bei uns melden, die sich ebenfalls vorstellen möchten“, betont Ingrid Pape.

Direkt verbunden mit dem neuen Internetauftritt ist die Dorf-Funk-App. „Beiträge von der Seite können automatisch auch auf der App landen, die einfach auf dem Smartphone installiert werden kann.“ Die App habe aber weitaus mehr als reine Nachrichten zu bieten: „Auch hier gibt es einen Überblick der Veranstaltungen. Außerdem bietet die App Möglichkeiten zum Austausch. Dafür haben wir bereits die Gruppe ‚Dringenberg hilft sich‘ angelegt, die in der Corona-Zeit zunächst bei WhatsApp entstanden ist. Darüber hinaus gibt es beispielsweise die Kategorien ‚Biete‘ und ‚Suche‘ – die ebenfalls auf die Unterstützung im Ort abzielen“, erläutert Pape. Informationsblätter dazu sollen bald verteilt werden.

Neu ist auch der Medienraum in der Stadthalle, der nach der Corona-Zeit für Schulungen genutzt werden soll. „Wir wollen selbstverständlich allen älteren Menschen und denjenigen, die Probleme mit der neuen Technik haben, Hilfestellungen anbieten“, so Ingrid Pape. Ausgestattet ist der Raum mit einer neuen Internetverbindung sowie Leinwand, Beamer, Drucker, Laptop, Tablets und vielem mehr. Stühle und Tische hat zudem Ulrich Bernard zur Verfügung gestellt.

Es sei viel geschafft, sagt die Lotsin, doch es gebe bereits weitere Projekte für die Zukunft: „Zusammen mit der Stadt Bad Driburg wollen wir die digitale Kommunikation mit der Verwaltung fördern. Digitale Werbe- und Info-Plattformen sind ein weiteres Thema.“

Das Projekt „Dorf.Zukunft.Digital“ ist Teil des Leader-Programms der EU zur Förderung von Projekten der Heimatentwicklung. Träger ist die Volkshochschule Diemel-Egge-Weser. Dringenberg hatte sich im Dezember 2019 beworben und zusammen mit 16 weiteren Dörfern die Zusage erhalten. Neben den Digital-Lotsinnen Ingrid Pape und Jessica Krüger engagieren sich auch die so genannten Kümmerer Markus Beller, Meinolf Tewes, Heinz Seifert, Marcel Niewels, Norbert Drescher, Thomas Schwandner und Bernd Nahen im Projekt. Alle, die sich der Gruppe anschließen oder zur Gestaltung der Plattformen beitragen möchten, können sich per E-Mail an kontakt@dringenberg.de melden.

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